Valen Telfuin

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Valen Telfuin
Valen Telfuin
Geschlecht männlich
Rasse Drow
Alter 120
Schutzgott Vhaeraun
Heimat Dunkelbrunn
Beruf Triumvierat der Drow, Kämpfer, Spion
Organisation Enklave
Spieler Elessa Elessar

"Solange du den Zeitpunkt deines Todes nicht kennst, lebst du in der Ewigkeit ... und die mach ich mir so angenehm wie möglich!"


Valen wird als jüngster Sohn der Magierfamilie Telfuin in Sshamath geboren. Er wächst dort mit seinen Halbgeschwistern auf und bereitet sich darauf vor, wie sein Bruder Q'arlurn Telfuin, auch an der Magierakademie für Verwandlung ausgebildet zu werden. Immerhin wurde ihm immer eingeredet wie begabt Q’arlurn sei ... und das wollte Valen um jeden Preis auch erreichen und überbieten.

In seiner Kindheit war er oft mit seinem Halbbruder Q’arlurn und seinem Cousin Welverin Telfuin zusammen, wobei er Letzteren nie wirklich ausstehen konnte. Zu Q’arlurn hatte er das Verhältnis eines großen Bruders eben, zu dem man aufblickte, ihn aber auch gerne zur absoluten Weißglut trieb. Mit dem Rest seiner Geschwister konnte er nicht mehr anfangen, als ihnen mal Hallo und Tschüss zu sagen. Besonders seiner Halbschwester Alyafae Telfuin, die für ihn damals einfach nur ein arrogantes Miststück war mit der er sich nicht wirklich befassen wollte.

Dann kam der Moment auf den er sich schon sein ganzes Leben gefreut hatte, seine Ausbildung an der Akademie für Verwandlung begann und verlief die ersten paar Wochen auch ganz gut ... bis es zu den praktischen Übungen ging die allesamt in einem Desaster und schließlich mit der Gewissheit endeten, das Valen als einziger Sohn der Magierfamilie keinerlei magisches Talent besaß.

Mit Sätzen, Worten und Taten die ihn spüren ließen wo nun sein Platz in der Familie sein würde, wurde ihm die Tatsache zum ersten mal in seinem Leben bewusst, dass sein Vater nichts weiter als ein einfacher Kämpfer des Hauses war und somit wohl für das Fehlen seines mangelndes Talentes verantwortlich war. Voller Hass auf seine Vater, welcher durch die Tatsache noch genährt wurde, dass Valen ihn nie hatte kennen lerne können, weil er schon vor seiner Geburt aus dem Haus geworfen worden war und Valen somit die Rache an seinem Vater missgönnt wurde, wurde er immer verbitterter und begegnete allem was geschah mit sturem Trotz und Auflehnung.

Was irgendwann in einer harten Bestrafung, die sich heute noch als feines, silbriges Narbennetz von seinem Nacken bis zu seinen Knöcheln zieht, endete und damit, dass er an der gesamten Familie vorbei aus dem Haus geschleift und in die Gosse Sshamths verbannt wurde.

In diesem Moment verfluchte er alle die ihm bisher in seinem Leben über den Weg gelaufen waren, vor allem seinen Bruder, der seiner Meinung nach für alles verantwortlich war, weil er der Goldjunge der Familie war und in seiner verdammten Akademie saß und in seinen Büchern blätterte und sich sonst um nichts scherte.


Irgendwie gelang es dem jungen Drow in den Straßen der Stadt zu überleben. Obwohl ohne jegliche Zukunftsperspektive, einzig und allein von dem Hass auf seine Familie am Leben erhalten, tat er alles was er tun musste. Ob er dabei nun sich und seine Seele verkaufte war ihm genauso gleich wie an wenn er das tat und wofür.

Irgendwann nachdem er verdreckt und zerschunden von einem Kampf zurück kam und in einer der Strassen zusammengebrochen war, wachte er in einer kleinen Höhle bei einem weiteren Drow auf. Dieser erklärte ihm er hätte ihn beobachtet und wolle, dass er seine Talente nicht so verschwende wie er es im Moment tat. Valen quittiert das mit einem gehässigem Lachen und den Worten: Es sei doch sein Leben und er könne damit machen was er wolle. Nach einem hitzigen Streit und einem Faustkampf, aus dem der fremde Drow als Sieger hervor ging und Valen das Angebot machte ihm Dinge beizubringen mit denen er mehr konnte als einfach nur zu überleben, willigte Valen schließlich ein und begann seine Ausbildung.

Avatarbild

Der fremde Drow brachte ihm bei lautlos zu sein, zu schleichen sich zu verstecken, Schlösser zu knacken und mit Messern umzugehen. Kurzum Valen bekam eine Ausbildung zum Dieb und lernte andere Fähigkeiten als die der Magie kennen die in ihm geschlummert hatten. Es stellte sich schnell heraus, dass er sehr geschickt war im Umgang mit Kukris und Dolchen und das er zwar nicht allzu stark, dafür aber sehr beweglich und schnell agieren konnte. Die Ausbildung war lang und hart und der Drow war nicht gerade zimperlich im Umgang mit Valen.

Etliche Jahre lang machten die beiden zusammen Einbrüche und Überfälle, schalteten Konkurrenten aus und sorgten dafür, dass ihnen Keiner in die Quere kam. Bis sie eines Tages selber in einen Hinterhalt gerieten und es zu einem schweren Kampf kam, in dessen Zuge Valen die Gelegenheit am Schopfe packte und den Drow umbrachte, der ihn immer mit harter Hand geführt, in Valens Augen ihn aber nur ausgenutzt hatte. Bevor er jedoch starb sagte er Valen das er sein Vater sei.

Mit einer inneren Zerrissenheit die irgendwo zwischen Genugtuung und Zweifel lag, führte Valen das fort was er mit seinem Vater bis dahin getan hatte ... und noch mehr. Er baute sich eine kleine diebische Gruppe auf und das Leben begann erträglicher und angenehmer zu werden.

Und gerade als es so richtig gut für die kleine Gruppe von Drow und dem ein oder anderen Menschen aussah, erschienen in den Strassen Sohldaten des Hauses Telfuin die Valen nach einem harten Kampf, bei dem so ziemlich jeder der Diebsgruppe drauf ging, zurück in sein Haus und vor seine Mutter schleiften.

„Dein Bruder ist verschwundne geh ihn suchen und finde ihn und du kannst zurück kommen oder stirb gleich hier vor meinen Füssen!“ Das waren ihre Worte und mit purer Verbitterung macht sich Valen auf die Suche nach seinem ach so geliebten Q'arlurn, der nun schon zum zweiten mal sein Leben ruiniert hatte.

Valen in Rüstung

Und auf dieser Suche, die ihn bis an die Oberfläche führte, erwischt ihn dann plötzlich das Portal und brachte ihn nach Dunkelbrunn wo er endlich seinen Bruder wiederfand und ihm am liebsten gleich die Kehle aufgeschlitzt hätte. Allerdings wurde das von der dort herrschenden Matriarchin Rauvyl vereitelt. Mit den Worten: „Willkommen in Dunkelbrunn du Arschloch.“, einer gebrochenen Nase und einem Dolch im Bein, wurde ihm schon mal recht schnell beigebracht, was er sich dort erlauben durfte und was nicht.

Doch mit dem Versprechen, dass er seinen Bruder - wenn Rauvyl ihr Ziel erreicht hatte - umbringen zu dürfen entschloss er sich sein Glück unter ihrer Führung zu versuchen und begann für sie zu arbeiten. In Zuge dessen musste er gezwungener Maßen oft mit Q’arlurn zusammen arbeiten und der Hass schlug langsam aber sich in ein Akzeptieren um.

Nach mehreren kleinen Aufträgen schaffte es Valen in eine verfeindete Gilde von Rauvyl aufgenommen zu werden und ist seit dieser Zeit dort als Spion für sie tätig, verkauft richtige Informationen an sie und gibt Falsche an die Stecher weiter.

Als sich Q’arlurn und Rauvyl jedoch einmal zerstritten hatten und sein Halbbruder und die Enklave verließ, war der Punkt gekommen an dem Valen endlich über seinen eigenen Schatten springen konnte und den Hass auf Q’arlurn losließ. Von da an war ihr Verhältnis wesentlich entspannter und beschränkt sich auf kleinere Sticheleien, was ihrer Zusammenarbeit keinen Abbruch tat und tut.

Selbst als Rauvyl beschloss ihr Dasein als Matriarchin aufzugeben, verließen die Beiden gemeinsam die Enklave. Seit der Zeit hat er wohl ein Zimmer in der Zunft des freihen Geistes, obwohl er mit Magiern nach wie vor immer noch nicht auf einem wirklich guten Fuß steht.


Valen Telfuin mauserte sich. Aus irgendwelchen undefinierbaren Gründen wurde sein bis dahin doch ehr kleiner Ehrgeiz geweckt. Vielleicht war es einfach die Tatsache, das er keine Lust mehr hatte den Launen von anderen ausgesetzt zu sein oder aber zuzusehen wie andere mehr bekamen als er.

Erst liierte er sich mit der Drow Jadiira, dann baute er seine Fähigkeiten weiter aus und ließ bis dato geknüpfte Verbindungen wach werden. Eine Gilde im Fürstenborner Hafen, einige Verbindungen ins Ausland und schließlich sein eigenes Netz an Informanten in Dunkelbrunn.

Vorerst sah er sich das Spektakel der Enklavenkatastrophe noch eine Weile an, beobachtete wie die beiden folgenden Drow nach Rauvyl einer nach dem anderen die Enklave immer mehr und mehr in den Sand setzten und beschloß, das sich etwas ändern musste, oder die einstige Macht der Drow wäre bald null und nichtig.

Er entwickelte einen Plan, und suchte sich in Jadiira und Q'arlurn Verbündete. Weitere Allianzen wurden geknüpft, die Drow nach und nach auf ihre Seite gezogen und schließlich in einem Umbruch die Enklave und damit die Führerschaft der Drow, gesichert. Valen herrscht nun als Teil eines Triumvierates, was sich wohl wirklich keiner hatte Ausmahlen können bei ihm.


Aussehen:

Valen ist ein recht großer Drow, um die 1,55 cm. Seine Haut ist Obsidianschwarz und seine Haare sind gräulich weiß. Die Augen die aus seinem ebenmäßigen - fast feminin - wirkenden Gesicht hervorblitzen sind wohl das Auffälligste an ihm, denn sie funkeln in einem eisblauen Glanz.

Auf den ersten Blick wirkt er sehr grazil, fast zerbrechlich und erst bei näherem hinsehen fällt einem auf, dass er einen durchtrainierten Körper hat. Er bewegt sich schnell und effektiv. Geschicklichkeit scheint bei ihm mehr zu gelten als Stärke und demnach ist auch sein Kampfstil aufgebaut. Von seinem Nacken bis hin zu seinen Fußknöcheln zieht sich ein feines Netz aus silbernen Narben die offensichtlich von einer Peitsche herrühren.

Gekleidet ist er meist in eine Lederrüstung oder ein Kettenhemd und man sieht ihn nie ohne zwei Kukris auf seinem Rücken und zwei Dolche in seinem Gürtel. Allerdings wer ihn kennt weiß, dass er noch so einige kleine Dolche an seinem Körper trägt die er mit einer sehr genauen Präzision zu werfen weiß.


Stimme:

Kevin Smith


Steckbrief aus der lustigen Charaktersammlung +5

Name: Valen Telfuin

Rasse: Drow

Geschlecht: männlich

Eltern (Name und Beruf):Faeryl (Verwandlerin); wahrer Name des Vater unbekannt, war ein Kämpfer des Hauses

Geschwister (Name, Alter und Beruf): Drisinil (Verwandlerin), Alyafae (Verwandlerin), Larbreena (Verwandlerin), Inlara (Verwandlerin), Halbryn (Priesterin der Lolth), Q'arlurn (Westentaschenmagier)


Größe: 1,55cm

Gewicht: schlank

Haarfarbe: weiß/bläulich

Augenfarbe: eisblau


Geburtstag- u. Ort/Alter: 1760 in Sshamath, 120 Jahre

Gesinnung: chaotisch böse

Schutzgott: Vhaeraun

Beruf: Spion, Kämpfer, alles wozu er Lust hat


Lieblings-....

Tier: hat er keins

Waffe: Dolch, Kukri, Wurfdolche, Rapier

Gesprächspartner: Q'arlurn, Jadiira, Nessa

Farbe: bordorot, blau, schwarz

Pflanze: mag keine Pflanzen

Kleidung: leichte, eng anliegende Kleidung

Rüstung: Lederwams, Kettenhemd

Stadt: mag keine Städte

Barde: mag keine Musik

Zauber: mag erst recht keine Zauber!!!


Gefährlichstes Erlebnis: so einige Diebstähle und Morde, sein Doppelspiel bei den Stechern

Lustigstes Erlebnis: wenn er sich mit seinem Bruder streiten kann

Peinlichstes Erlebnis: als sein Lehrer feststellte das er kein magisches Talent besitzt und seine Ankunft in Dunkelbrunn


Beste Eigenschaft: stur, zäh

Schlechteste Eigenschaft: zu verbohrt und hitzköpfig

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