Thay

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Thay, ein eine Nation, die im Osten Faerûns liegt, ist weitläufig bekannt für seine dunkelrot gewandeten Roten Magier, die das Land mit eiserner Hand regieren. Wenige Außenseiter haben bisher ausgedehnte Reisen durch dieses Land unternommen, ohne in ein kurzes Leben als Sklave dorthin verkauft worden zu sein. Die Thayer die von ihrer Heimat berichten, tun dies meist so voller Stolz, dass es ihre Zuhörer an dem Wahrheitsgehalt der Erzählungen zweifeln lassen müsste, wenn sie nicht die gleichen Berichte immer wieder hören würden.
Seit ihrer Unabhängigkeit von Mulhorand im Jahre 922 DR waren die Thayer bemüht die Grenzen ihres Reiches auszudehnen. Tatsächlich unternahmen sie bereits zwölf Jahre nach diesem bedeutenden Jahr eine erste Invasion von Rashemen. Seit dieser Zeit gab es zahlreiche Angriffe auf umliegende Nationen, insbesondere Aglarond und Rashemen, die allerdings immer wieder zurückgeschlagen wurden.
Heutzutage behalten die Thayer ihre Armeen innerhalb ihres Landes, während ihre Händler sich über die gesamte Region der Inneren See ausbreiten und über Enklaven Handel mit magischen Gütern betreiben. Diese Ausdehnung des Handels spühlte ganze Ströme von Gold, Waren und Sklaven in die Schatzkammern der Zulkire. Szass Tam und seine Kollegen scheinen erkannt zu haben, dass Gold leicht auch solche Länder erobern kann, die bisher mit Schwertern und Magie nicht zu besiegen waren.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Land Thay, ehemals ein großer Teil des Landes Mulhorand, erstreckt sich von den Grenzen von Thesk und Aglarond im Westen zu den Sunrise Mountains im Osten. Es erstreckt sich nahezu 500 Meilen von Norden nach Süden und 450 Meilen von Westen nach Osten. Rashemen befindet sich direkt nördlich von Thay auf der anderen Seite des Mulsantir Sees. Der Alambar See und Mulhorand bilden Thays südliches Saum.

Die Menschen von Thay

Thay ist ein Land der Unterschiede. Viele von ihnen bestimmen die Position einer Person in der Gesellschaft und ihren Zugang zur Macht. Die große Mehrheit der Thayer ist menschlich. Daneben exitiert aber auch eine beachtliche humanoide Population. Die meisten nicht-menschlichen Einwohner Thays sind entweder Sklaven oder dienen in den verschiedenen Streitkräften der Roten Magier.
In der Gesellschaft von Thay gibt es vier Klassen. In der Reihenfolge aufsteigenden Einflusses sind dies: Sklaven, Bürgerliche, Adelige und Rote Magier. Insgesamt gibt es weit mehr Sklaven als alle anderen Gruppen zusammen an Mitgliedern haben. Dennoch haben sie den geringsten Einfluss. Auf der anderen Seite gibt es nur sehr wenige Rote Magier, die allerdings nahezu alle Macht in den Händen halten.

Die Roten Magier

Die Roten Magier sind die herrschende Klasse in Thay. Nur ihnen ist es gestattet, die roten Roben, das Symbol ihres Status, zu tragen. Die Strafe für die, die sich als Roter Magier ausgeben, ist der sofortige Tod durch die Hand des ersten Roten Magiers der den Betrug aufdeckt. Um einem Roten Magier über diese Regelung nicht direkt einen Freifahrtsschein auszustellen, tragen die meisten Bewohner Thays weder Rot noch Orange oder andere, ähnliche Farben.
Bereits in jungen Jahren werden die Kinder adeliger Familien auf die geringsten Anzeichen eines magischen Talents geprüft. Wer auch nur eine geringe Neigung zur Magie zeigt, wird sogleich an eine Schule der Zauberei verwiesen, gefolgt von einer Zeit als Lehrling eines Roten Magiers. Den Schülern, die die Lehrzeit überleben und gleichzeitig ergeizig, findig und talentiert genug sind, wird die Robe eines Roten Magiers angeboten. Einige wenige lehnen ab, aber das ist die Ausnahme. Der Weg der Roten Magier führt so offensichtlich zur Macht, dass die Zulkire nicht nach Kandidaten suchen müssen.
Die Roten Magier werden von einem Rat von acht Zulkiren regiert, von denen jeder für eine Schule der Magie steht. Diese Ämter werden auf Lebenszeit vergeben. Die einzige Art auf, die ein Zulkir je seine Position verlässt, ist mit den Füßen zuerst. Der aktuelle Führer des Rates ist der Zulkir der Schule der Nekromantie, Szass Tam.[1]

Die Segmentierte Stadt

Unter dem Berg Thay, in den Tiefen des Unterreiches, liegt die Segmentierte Stadt Undrek'Thoz. Sie wird bewohnt von den Drow und ihren Sklaven. Die Segmentierte Stadt ist im Prinzip ein Verbund von mehreren Städten, welche durch Portale miteinander verbunden sind. Diese Portale sind allerdings in so weit gesichert, dass kein Metall durch sie reisen kann, um zu gewährleisten, dass keine Stadt eine Armee durch die Portale zu den anderen schickt, und auch Attentäter es schwerer haben. Als Reaktion darauf hat sich der Orden der Geschwärzten Faust gebildet, ein Mönchsorden der Attentäter, so wie natürlich eine Reihe von improvisierten Waffen ohne Metall. Der in Seldaria wohl interessanteste Teil von Undrek'thoz ist wohl Fyvrek'Zek

Fyvrek'Zek

Fyvrek'Zek ist die Heimat der Famile Fyvrek'Zek (Korrekt eigentlich: Der Familie Zek), welche in Seldaria schon des öfteren aufgetreten ist. Fyvrek'Zek ist eine Stadt mitten in einem Vulkangebiet. Lava und Magma erwärmen die ganze Gegend, und so herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur von gut 39°C. Salamander und andere, die Hitze mögende Geschöpfe leben dort, und werden benutzt, wenn man nicht mit ihnen handelt.

Ob dieser Hitze ist man es gewohnt, eher knapp bekleidet als in schwerer Rüstung herum zu laufen, und so mancher dort trägt eher einen Hauch von nichts, als auch nur eine Lederrüstung in die Hand zu nehmen.

Quellen

  1. Richard Baker, Matt Forbeck, Sean K. Reynolds (2003): The Unapproachable East, Dungeon & Dragons: Forgotten Realms Campaign Accessory. Wizards of the Coast. (Seite 148-170).
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