Sharilyn
Aus Weltentor Wiki
| Sharilyn | |
|---|---|
| Geschlecht | weiblich |
| Rasse | Drow |
| Alter | 125 |
| Schutzgott | Eilistraee |
| Heimat | Überall und niergends |
| Beruf | Prellbock Seldarias ^^" |
Aussehen
Sharilyn ist auf den ersten Eindruck eine typische Drow. Auf den zweiten Blick hin ist sie jedoch zierlicher und drahtiger als andere ihres Volkes. Ihrem weißen Haar obliegt ein auffälliger silberner Schimmer, der ihr in ihrem Haus den Ruf als „Mondgänger“ verpasste. Jenes Haar ist meist in einem penibel angefertigten Zopf gebunden, öffnet sie Ihr Haar reicht es ihr in sanften und seidigen Wellen bis in die Kniekehlen. Ihre Haut ist eher in einem verblassten oder auch verwaschenen Obsidianton. Offensichtliche Narben sucht man vergebends. Ihre Augen sind absolut untypisch für eine Drow, sie funkeln einen in einem auffälligen Grün an.
Ihre Kleidung ist meist pragmatisch ausgelegt. Selten sieht man sie ohne ihre Dolche und ihren Lederwams in feine Kleider gehüllt. Um ihren Hals trägt sie eine Kette mit einem kleinen Anhänger, der aussieht wie eine schwarze Träne.
Verhaltensmuster
Man könnte über Sharilyn sagen, dass sie eher eine ruhige Vertreterin ihrers Volkes ist. Sie wirkt oft abweisend und undurchdringlich, stets darauf bedacht, nicht zu viel von ihrer Gefühlswelt preiszugeben. In manchen Situationen wirkt sie gar etwas hilflos und im nächsten Moment die Sicherheit in Person. Sie hat merkliche Stimmungsschwankungen und scheint ein Widerspruch in sich selbst zu sein. Als würde sie selber nicht so genau wissen, wohin und auf welche Seite sie gehört. Im einen Moment zerbrechlich und sensibel und im nächsten ein gefährlicher und unberechenbarer Gegner, den man nicht unterschätzen darf. Ein steter Kampf zwischen Gut und Böse…
Herkunft
Sharilyn stammt aus einer unterirdischen Stadt, die ihr Haus vor jahrhunderten in der Nähe von Niewinter erbaut hatte. Der Name dieser Stadt hat sie nach ihrem Verrat nie wieder in den Mund genommen und auch wenn man sie danach fragt, reagiert sie verhalten und versucht sich hinter ihrer Stummheit zu verstecken. Sie hatte sich geschworen jenen Namen weder auszusprechen noch zu schreiben, denn jener Name bedeutet für sie soviel wie der Untergang ihres Herzens. Es erinnert sie schmerzlich an alles, was sie dort erlebt hat.
Biografie
Wie alles begann…
Ich wurde in einer kalten Winternacht vor 125 Jahren geboren. Es gab so manche Momente, wo ich mir wünschte, dass ich es nie wäre. Die Freude war groß, dass ein neues Mädchen in das Haus geboren wurde auch wenn da stets ein Schatten drüber lag. Auf den ersten Blick jedoch waren alle zufrieden. Die junge Drow sah auch aus wie eine junge Drow… bis sie die Augen öffnete… Smaragdgrüne Augen blickten der Geburtshelferin entgegen. Voller Zorn drückten sie mich meiner Mutter in die Arme und beschimpften sie, warfen ihr den Verrat meiner Sippe vor und das dies die Strafe war… ich war die Strafe der neusten Generation… ein Bastard… und so begann meine Misere…
Selbst als junges Mädchen mieden mich die anderen Kinder. Sie tuschelten, dass ich verflucht war und wichen vor mir zurück, wenn ich zu ihnen kam. Den silbrigen Schimmer in meinen Haaren überstrich ich mir mit Schwarzer Erdfarbe und zog rote Strähnen hinein. Ich wollte kein Mondgänger sein! Später war die Angst etwas gewichen, doch die Verachtung war dieselbe. Man schloss mich von Veranstaltungen aus und übergab mir Arbeiten, die sonst nur die Männer machen durften. So lernte ich Avarius kennen. Ein junger Drow der nur etwa 10 Jahre älter war als ich. Wir freundeten uns an und versuchten so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen… ich fühlte mich wohl bei ihm, auch wenn ich wusste, dass ich dies nicht durfte. Mir wurde es untersagt mich verpaaren zu dürfen, da meine Sippe mit mir untergehen sollte. Das war meine Strafe, eine Strafe die ich nicht verstand. Waren grüne Augen denn so schlimm? Avarius erzählte mir, dass er belauscht hätte wie die Oberin Mutter über mich sprach. Sie sagte ich sei ein Mondblut, ein Bastard aus der Linie Frazel’telar. Vor Jahrhunderten soll eine Drow meiner Familie sich mit einem Mondelfen gepaart haben und seitdem würden stets Anzeichen von diesem Elfen im Blut meiner Sippe mitschwingen. Ich hätte nun seine Augen wieder. Ich sah durch die Augen eines Mondelfen. Das konnte doch nicht sein! Ich war eine vollblütige Drow! Unter Lloth geboren! Habe ihr die Treue geschworen! Weiter wurden die Stimmen laut über einen Bruder den ich haben soll. Er habe die Sippe verraten und sich an die Seite von Menschen und Elfen gestellt. Das konnte alles nicht sein! Es war klar, dass ich den Namen meiner Familie reinwaschen musste um endlich ein vollwertiges Mitglied werden zu dürfen.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf…
Ich schlich mich des Nachts heimlich aus der Stadt. Es war kalt, der Winter brach erneut über das Land herein. Durch meine Schule als Schattenschleicher, war es ein leichtes mich unbemerkt hinaus zu schleichen. Mir wurde die Schulung zur Magie versagt und so wurde ich, wie die Männer unseres Hauses im Schwertkampf unterrichtet. Später stellte sich heraus, dass meine Waffe der Dolch war, worauf ich mich spezialisierte.
Ich ging Richtung Westen, war auch mein Bruder den Geschichten zu Folge einst diesen Weg gegangen. Ich reiste überwiegend bei Nacht und suchte mir einen dunklen Unterschlupf am Tag. Als Drow am Tage zu reisen wäre mehr als dumm gewesen. Meine Kleidung schützte mich zwar vor ungeliebten Blicken, doch war es mir einfach angenehmer in meinem Element zu reisen. Einige Wochen zogen ins Land bis ich schließlich vor den Toren Draslarsund stand. Hier würde ich mein Fleisch und Blut finden. Ich spürte es, er war sehr nah. Freude überkam mich, denn die Zeit meiner Familie die Ehre zurück zu geben war gekommen. Vermummt fragte ich mich durch die Schattengestalten der Nacht. Doch sie wollten nicht über das „dunkle Elfenblut“ sprechen. Ich war erzürnt, dass sie so über meinen Bruder sprachen… bis ich ihn sah. Am Morgen saß er am Brunnen und wusch sich das Gesicht und neben ihm eine verdammte Mondelfe die ihm sanft über den Nacken strich. Blendende Wut brannte in meinen Adern. Ich zog meine Dolche und attackierte diese elfische Hure. Hatte sie schließlich die Gedanken meines Bruders vernebelt und verzaubert! Ich musste ihn befreien. Ein Kampf entfachte in diesem Hinterhof doch mein Bruder war um einiges schneller und erfahrener als ich es zu diesem Zeitpunkt war. Er rang mich nieder und zog mir die Kapuze vom Kopf. Seine blassgrauen Augen blickten in die meine. Sein Gesicht war zornverzerrt…
Zu Gast bei Fremden…
Ich biss in meinen Apfel, zu keiner Zeit konnte ich die Augen von diesem Drow lassen. Er sah gut aus, war etwas größer als die anderen Männer unseres Geschlechtes. Seine Haut war dunkler als meine, was seine Augen hervorstachen ließ. Ein paar Momente der Ruhe drangen in meinen Kopf. Meine Gedanken schweiften ab und einmal mehr stellte ich alles in Frage.
„Hast du gut geruht?“, rissen mich die Worte und die dunkle Stimme meines Bruders aus den Gedanken. Ich nickte schlicht. Meine Nackenhaare richteten sich auf als die Anwesenheit dieser Elfe bemerkbar wurde. Ich hob den Blick zu ihr an. Ihre Haare waren schwarz und ihre Augen… grün wie die meinen. Ich merkte wie die Wut und die Anspannung wichen, als ich ihr ins Gesicht sah. Ihr gütiger Blick kreuzte meinen verunsicherten. Meine Mundwinkel hoben sich zu einem freundlichen Lächeln. Ich ertappte mich dabei und wandte den Blick ab. Ich schloss fest die Augen und nahm einen Schluck meines Wassers ehe ich die Stimme… welche ich so sehr misse… erhob. „Wie kannst du hier in Ruhe und Frieden leben wenn anderswo deine Sippe zum Untergang geweiht ist?“. Ein schmales Grinsen legte sich auf die Lippen meines Bruders, die Elfe hingegen wandte sich ab und verließ den Raum. Einige Stunden in völliger Schweigsamkeit verstrichen ehe sich mein Bruder zu mir hinsetzte und mir tief in die Augen sah. Ich konnte meine Hoffnung nicht verbergen, meine Ansprüche die ich an ihn Stellte… sogar meine Bitte konnte er lesen. Doch er konnte nichts davon erfüllen. „Ich werde nicht zurück kehren, meine Heimat ist hier bei meiner Frau und meines Ungeborenen. Ich werde dieses freie Leben nicht gegen eines in Unterdrückung, Hass, Schmerz und Verrat tauschen“. Wie gut ich ihn verstand konnte ich ihm nicht sagen, fühlte es sich wie ein erneuter Verrat gegen meine Sippe an. Es war an der Zeit zu handeln…
Die Heimat des Herzens…
Mein Blick schweifte durch das kleine Fenster meines Zimmers hinaus auf eine kleine Gasse in unserer Stadt. Warum hatte dieses Haus eigentlich Fenster? Es war eh immer dunkel und trist… eintönig. Jeder Tag glich einem anderen… jeder Monat war derselbe Eine wie schon davor. Meine Brauen zogen sich willkürlich zusammen… man lebte hier nicht, einzig existierte man. Was war überhaupt das Leben? Meine Gedanken befreiten sich, wichen weit fort an den Ort wo mein Bruder lebte. Ich hatte seine Tochter im Arm gehalten, sie würde ein so viel besseres Leben haben wie ich es je haben werde. Neid und Missgunst trieben mich fort, zurück in die Arme meiner Sippe. Ich schwor ihm aus Zorn Rache. Wie leid es mir tat, dass ich ihn so verlassen hatte. Oh Göttin… bitte tu nie wieder, was du zu diesen Tagen getan hast… lass mich im nächsten Leben keine Tochter mehr sein. Ein dumpfes pochen riss mich aus meinen Gedanken. Mein Blick richtete sich auf meine Tür. „Lasst mich in Ruhe, die Übungsstunden sind für heute vorbei!“. Rief ich hinaus und dennoch öffnete sich die Türe. Ich schloss die Augen. Konnte man hier nie in Frieden sein? Ich blickte auf und schaute in das Gesicht von Avarius. Er war so ein schöner Mann. Jedes mal zauberte er mir ein Lächeln auf die Lippen… so auch jetzt. „Was hat dir das Leben heute so schwer gemacht, das dein so bezauberndes Gesicht so voller Sorge ist?“. Bei seinen Worten begleitete ihn Sorge um mich. Wie lange sehnte ich mich jetzt schon nach seinen Armen? Wie lange sehnte ich mich nach der Nähe seines Körpers… und seines Herzens? Ich ließ mich einfach in seine Arme fallen. Er sah mich erschrocken an doch das war mir egal. Es war an der Zeit sich zu befreien, zu Atmen, zu lieben… einfach zu leben. Er versuchte mich sanft von sich zu drücken, war schon seine Anwesenheit verboten. Meine Nägel krallten sich in seinen ledernen Schutz. Nein dieses mal würde er mich nicht beschützen können. Seine Gegenwehr war schnell durchbrochen und in diesem Moment war ich mir sicher, dass er ebenso empfand wie ich. Ich hob den Blick zu ihm und sah in seine dunklen Augen. Er hatte auf den dunklen Grautönen verschwommene rote Akzente. Wie blutige Tränen zogen sie sich durch seine Iris. Sie waren die Inspiration für meine gewählte Haarfarbe gewesen… aber was machte dies jetzt schon? Er neigte sich zu mir herab, ich spürte seinen warmen und weichen Atem auf meinem Gesicht. Unsere Augen schlossen sich… jene Nacht werde ich in meinem Herzen erhalten… sie wird meine Heimat sein in dunklen Stunden… das war gewiss.
Der Verrat…
Wir trafen uns heimlich des Nachts in meinem Zimmer. Abend für Abend und stets mit der Angst entdeckt zu werden. Was wir nicht wussten… wir waren schon längst entdeckt worden und man lauerte im Schatten der Nacht nur darauf uns aufzugreifen… doch unsere Feinde entschieden sich anders. Avarius wurde zu einer Mission abgestellt und in den Norden geschickt… unser Abschied war kurz aber intensiv… es war das letzte mal, dass ich ihn lebend sah.
Einige Wochen zogen ins Land und ich ersehnte seine Rückkehr. Die Oberin Mutter bestellte mich eines Morgens nach der Übung mit den Männern zu sich. Ich wusste gleich, dass dies nichts Gutes war und ich sollte Recht behalten. „Ich habe ein Geschenk für dich Sharilyn, du wirst begeistert sein“, drang ihre Stimme in mein Bewusstsein. Sie riss einen Vorhang auf und präsentierte mir eine männliche Leiche. Ich trat an den Altar. Meine Schritte wurden schwerer und schwerer denn dort lag kein geringerer als Avarius. Er war entstellt und all seine Wunden zeugten von einem schmerzhaften Tod. Ich spürte wie es mir die Kehle zuschnürte und meine Knie mir nicht mehr gehorchen wollten. Ich schwankte zurück, stolperte und fiel vor ihr zu Füssen. Meine Augen brannten doch ich konnte nicht zulassen, so vor ihr die Fassung zu verlieren. „Ich habe ihn beseitigen lassen Sharilyn, ich wusste doch schon lange wie sehr er dich belästigte. Ich habe dir diese Bürde abgenommen, du solltest mir dankbar sein.“. Die Gehässigkeit in ihren Worten stach mir mitten ins Herz. Wut brannte in meinen Adern wie Feuer aus dem tiefsten Schlund der Erde. Sie ging vor mir in die Hocke und strich mir mit einer Zärtlichkeit durch mein Haar, die ich nicht ertragen konnte. „Keiner soll dich begehren außer mir Sharilyn, du bist anders als alle Anderen deiner Sippe zuvor. Ich will dich an meiner Seite wissen, deine Treue für mich beanspruchen so oft ich dies von dir verlange und will. Ich werde dir Macht geben… ein so seltnes Juwel soll sich nicht an einen Mann verschenken zumal es dir eh untersagt ist.“, hauchte sie mir ins Ohr. Ich schloss meine Augen, ertrug ihre Worte nicht. Meine Hand lenkte zu einer Klappe unter meinen ledernen Schutz, zog meinen Dolch hervor und stach zu in einer seitlich schneidenden Bewegung. Ich spürte wie jene Waffe ihre Haut und ihr Fleisch durchschnitt und niemals zuvor empfand ich solch grausame Befriedigung wie in jenem Moment. Die Gunst war in jenem Moment auf meiner Seite und ich sprang auf, floh aus dem Haus und versteckte mich im Schatten der Häuser bis der Abend einbrach… ich konnte fliehen… vorerst…
Die Macht des Mondes…
Meine Füße brachten mich nach unendlichen Tagen und Nächten weit in den Süden des Landes bis sie mich nicht mehr zu tragen vermochten. Ich spürte tief in meinem Herzen das ich am Ende meiner Reise angekommen war, doch das Ende sah anders aus als ich es mir vorstellte. Tiefe Ohnmacht legte sich auf meine Seele und auf meinen Körper, das seichte Licht des Abends schwand vor meinen Augen… Oh Herrin, ich trank mein Leben aus der Gosse und in dieser werde ich sterben… es ward Dunkelheit. Jene hielt nur nicht sehr lang denn meine Augen öffneten sich und ich sah in das Gesicht einer Drow. Sogleich wollte ich nach meinem Dolch greifen doch meine Hand fuhr ins Nichts an meinem Körper und ertastete schließlich meine nackte Haut. Man hatte mir alles abgenommen, mich gewaschen und versorgt. „Hab keine Angst Schwester, Eilistraee war dir gnädig“. Eili.. wer? Prima, vom Regen in die Traufe, dachte ich bei mir, doch eigentlich war es egal. Ich blieb einige Wochen in dieser verfallenen Tempelanlage die tief unter der Erde lag. Ich bekam seidige Gewänder aber auch meine Waffen und meine Rüstung wieder. Sie vertrauten mir. Nach und nach öffnete ich mich jenen, die mir geholfen hatten. Sie behandelten mich wie eine verlorene Schwester, aßen mit den Männern an einem Tisch und verbreiteten eine Harmonie, die nicht wirklich schien. Lange verstand ich nicht, was hier geschah doch die Stunden mit dieser Sippe halfen mir zu verstehen und sie lehrten mich den Geist von Eilistraee. Es war ein guter Weg weit ab von den Lehren Lolth’s, weitab von dem was ich noch vor kurzem Existenz nannte. Sie brachten mir die Kunst näher, lehrten mich lesen und schreiben. Zuvor hatte ich mir nur ein bisschen selber näher gebracht da es mir untersagt war Bücher zu besitzen. Man hielt mich ebenso dumm wie die anderen Männer. Ich durfte keine Magie erlernen und war mittlerweile schon so unempfänglich für jene, dass ich bei meiner Ausbildung blieb. Es war schön hier, doch die Leere in meinem Herzen quälte mich Tag für Tag… abgeschlossen war es für mich noch lange nicht… ich sann nach Rache. Der Weg des Mondes erschien mir nun schlüssiger, ja ich war eine Mondgängerin und Eilistraee hütete dort meinen Weg, meine Stunde war gekommen.
Die Schneide des Lebens…
Ich verließ die Sippe der Eilistraeegläubigen schweren Herzens, doch ich hatte ein klares Ziel vor Augen. Mein Weg führte mich zurück zu meiner alten Heimat. Ich hatte nur diese eine Chance mich zu stellen um meinen Plan verwirklichen zu können. Im Schutze meines Umhanges gelang ich bis zum Haus der Mutter Oberin. Ich verschwamm mit den Schatten der Häuser und schlich in ihr Gemacht wo ich sie antreffen konnte. Ich wartete den ganzen Tag auf ihre Ankunft… und dann war es soweit. Sie öffnete die Tür und erschrak nicht für einen Herzschlag. Jene Selbstsicherheit machte mich zornig doch ich wusste das ich keinerlei Chancen gegen sie hatte und ich hatte damals auch nicht die Chance gehabt zu fliehen wenn sie es nicht gewollt hätte. Dessen war ich mir bewusst. „Ich wusste, dass dein Verlangen nach mir dich zurück in meine Arme bringt… Sharilyn.“, richtete sie das Wort an mich. Ich zog meine Kaputze zurück und warf mich ihr vor die Füße. „Bitte Herrin, verzeiht mir mein Verhalten und meine Sünden. Ich weiß, dass ihr mich nur beschützen wolltet Herrin. Ich war so naiv und dumm. Mein Herz sehnt sich nach Euch und Eurer Nähe… bitte!“, brach es weinerlich aus mir heraus. Ich spürte wie sehr es sie befriedigte und jenes Grinsen welches sie aufsetzte war mir bewusst ohne dass ich zu ihr aufschauen musste. „Zieh deine Sachen aus Sharilyn, sei ein gutes Mädchen“, sprach sie gütig. Ich stand auf und tat was sie befahl. Langsam strich ich meine Kleider ab, offenbarte ihr meine Dolche und meinen Körper bis letztlich einzig mein Haar für etwas Schutz bot vor ihren Blicken. „Knie dich vors Bett mit dem Rücken zu mir.“. Auch dies tat ich ohne zu zögern. Ich vernahm ihre Schritte, welche zu ihrem Schrank führten. Sie öffnete ihn und nahm etwas heraus womit sie zu mir zurück kam. „Versteh, dass ich nicht ganz so einfach dulden kann, was du getan hast.“, hauchte sie, holte aus und begann mich zu bestrafen. Jene ersten Schläge ertrug ich doch sie machte weiter bis meine Schreie die Nacht erfüllten. Ich brach erschöpft und blutüberströmt zusammen. Mein rücken fühlte sich an, als hätte man mich dort gehäutet. Sie legte mich in ihr Bett und strich mir über den Kopf… meine Sinne schwanden und wieder war da diese Dunkelheit. Warme und weiche Lippen holten mich am Morgen aus meinen Schlaf. Ich lächelte und erhoffte mir in meiner schläfrigen Ohnmacht, dass Avarius mich gleich in die Arme schloss doch ich sah in das Gesicht meiner Oberin Mutter. Meine Enttäuschung verbarg ich unter einem schmerzverzerrten Gesicht. Sie hatte mich verpflegt und ab diesem Tag teilte ich mit ihr ein Bett… stets bewegte ich mich auf der Schneide des Lebens… trat ich nur einen Millimeter daneben war alles zum scheitern verurteil… dem war ich mir bei jedem Atemzug bewusst.
Das Netz der Intrigen…
Allein der Geruch ihrer Anwesenheit zwang mir einen Brechreiz auf, doch um zu erreichen was ich wollte, musste ich es ertragen. Ich arbeitete mich über die Jahre hinweg von einer Kurtisane der Oberin Mutter hoch zur Anführerin ihrer Leibgarde. Als Bastard war das mehr als ich mir je erhoffen konnte. Ich spürte Tag für Tag die missgünstigen Blicke der anderen und begann es zu genießen. Die Oberin Mutter ließ mich jedoch nicht nur einige ihrer Truppen ausbilden, sondern auch Probleme aus der Welt schaffen, Gegner ausspähen und solche Sachen. Das kam mir ganz recht, denn ein verfeindetes Haus plante über die Zeit hinweg einen Anschlag auf das unsere um es zu übernehmen. Dort sah ich meine Chance das erbärmliche Geschlecht meiner Oberin Mutter und allen, die sich ihr anschlossen auszulöschen, in Sklaverei und Leid zu sehen. Allein der Gedanke ließ ein Gefühl der Glückseeligkeit in mir hoch kochen. Doch die Oberin Mutter sollte sterben, langsam und Qualvoll. Als ich einmal mehr das Bett mit ihr teilen musste und ich in ihren Armen lag, erzählte sie mir von ihrem Plan. Sie wollte in drei Tagen einen Anschlag auf das andere Haus vollziehen um ihnen zuvor zu kommen. Ich lauschte ihr aufmerksam während ich spürte, wie ihre Hand meinen rücken hinab strich. Es ließ mich vor Ekel erschaudern… wie es das jedes Mal tat, wenn sie mich berührte. Am Morgen hatte ich einen erneuten Spähauftrag mit zwei meiner unterstellten Sklaven. Ja hier waren Männer nichts als Sklaven und Pfeilfutter. An den Klippen angekommen, wo wir Schutz fanden, spähten wir die Vorbereitungen der Nacht aus. Das andere Haus war gut vorbereitet gewesen, dies war mein Augenblick. Ich schickte die beiden fort um die linke und rechte Flanke auszukundschaften… ich holte mir die beiden nacheinander. Erneut schnitten meine Dolche durch Kehlen, Knochen und Fleisch. Das Blut meines Hauses spritzte mir ins Gesicht und lief warm in meinen Mundwinkel. Mir schmeckte diese süße Wohltat und ich schloss genussvoll die Augen. Mein Weg führte mich hinunter zum Feind, den ich mir zum Verbündeten machte. Eilistraee war mir gnädig, denn ich schaffte es zur Befehlshaberin der Gegner zu gelangen. Ich verriet ihnen den Plan meiner Oberin Mutter und versprach dafür zu sorgen, dass sie ihn auch durchzog. Ich spürte wie die Schlinge sich langsam zuzog und es war eine unglaubliche Befriedigung… denn mein Hals steckte dieses mal nicht in jener. Ich bemerkte das Grinsen auf meinen Lippen als ich zurück ging. Bevor ich doch letztlich zurückkehren konnte, hatte ich noch eine Aufgabe… erneut schnitten meine Dolche durch Fleisch und Knochen… dieses Mal jedoch, waren es meine eigenen… Verletzt und erschöpft schleppte ich mich in die Residenz der Oberin Mutter und brach vor ihr zusammen. Der Zorn glühte in ihren Augen, als sie ihr Eigentum so verschandelt vor sich sah. „Sag mir was geschehen ist! Sprich schon!“, fuhr sie mich an und ergriff meine Schultern. Stechender Schmerz ließ mich aufkeuchen ehe ich zu stammeln begann: „Ein hinterhalt… Verräter…“. Sie weitete die Augen und schüttelte mich. „Wer hat uns Verraten?! Sag es mir!“, donnerte ihre Stimme. Ich hob meine blutige Hand und deutete auf eine junge Drow, die mir schon lange ein Dorn im Auge war. Sie war nah daran gewesen meine Pläne zu durchschauen. Das Netz war perfekt gesponnen und meine Intrige schien aufzugehen, denn noch am Abend wurde die Verräterin hingerichtet. In meiner eigenen Kammer lag ich in meinen Seidentüchern, verbunden und versorgt… mein Gesicht verzog sich zu einer Fratze des Grauens… endlich war es soweit, schon am morgigen Abend würde der Angriff starten… es würde der Letzte dieses Hauses sein…
Blutiger Morgen…
Am späten Nachmittag rückten die Truppen für den Angriff aus, angeführt von der Oberin Mutter selbst. Man mag von ihr behaupten, dass sie genug Selbstvertrauen und Biss hatte, sich ihren auserwählten Feinden selber zu stellen. Ich wollte sie natürlich begleiten um sie zu beschützen, war es schließlich meine Pflicht. Doch sie beharrte darauf, dass ich mich kurieren sollte. Wie unglücklich ich darüber war, muss ich sicherlich nicht betonen. Ich machte mir einen schönen Tag in meinem Bett mit meinen Büchern und Zeichnungen während ich mir der Vernichtung meines Hauses sicher war. Wenn alles gut lief, würde am Abend keiner mehr Leben und jene die lebten dürften erfahren was erbärmliche Existenz bedeutete. Ja es war ein schöner Tag… dachte ich. Als die letzten roten Strahlen in unsere verschachtelten Gänge unter die Erde durch die Luftanlagen drangen, sah ich aus dem Fenster meines kleinen Raumes. Blut wurde vergossen… viel Blut, dem war ich mir sicher. Meine Tür schlug plötzlich auf. Der Schreck ließ mich hochfahren doch der Schmerz der Wunden, die ich mir selber zugefügt hatte, wiesen mich in meine Schranken zurück und ich traute meinen Augen nicht. Die Oberin Mutter stand dort… angeschlagen, verletzt und so gefährlich wie nie zuvor. Man erzählte, dass sie die Gabe hatte, jemanden mit ihren bloßen bösen Gedanken zu zerreißen. Und so in der Art war es auch. Sie hob die Hand und schloss ihre Faust. Ich spürte wie mir etwas begann die Kehle zu zudrücken. Sie hob meinen Körper an und zischelte mir entgegen: „Ich hätte es wissen müssen als du damals zu mir zurück kamst und um dein Leben gebettelt hast! Du Bastard vergangener Zeiten bist nicht besser als deine ganze Sippe zusammen, ich werde dir zeigen was es bedeutet mich zu verraten!“. Zum Schluss hin donnerte ihre Stimme voller Zorn, ehe sie mich zur Seite riss und gegen die Wand beförderte. Ich hörte meine Knochen knacken und einige mochten auch durch die enorme Wucht die sie aufbrachte brechen. Einige Momente lang wurde ich immer wieder durch den Raum befördert, meine Wunden rissen auf, weitere Knochen in meinem Körper brachen geräuschvoll ehe sie sich über mich neigte, nun ihre bloßen Hände um meinen Hals schlang und zudrückte. Tränen stiegen mir in die Augen als meine Kehle und meine Brust anfingen unter der Atemnot zu brennen. Was ist schief gelaufen?! Was war passier?! Plötzlich ließ sie jedoch von mir ab. Sie stand auf und verließ den Raum… ich wurde in den Kerker geworfen… die unendlich erscheinende Zeit die ich dort verbrachte gab mir keine Antworten auf meine Fragen… letzten Endes war es jedoch egal… ich hatte versagt. Einige Monde zogen ins Land und eines Abends öffnete sich die Kerkertür. Eine hohe Magierin aus dem Rat unter der Oberin Mutter trat an meine Seite. „Sie ist tot, du hast was du wolltest.“, sprach sie mich an. Meine schwach gewordenen Augen erfassten ihre schemenhafte Gestalt. War es wirklich wahr? Sie erzählte mir weiter, dass jenes verfeindete Haus einen erneuten Anschlag verübt hatte, der einzig auf sie abgerichtet gewesen war. Unser Haus wurde nun von denen übernommen. Ihr wurde aufgetragen dafür zu sorgen, dass ich nie wieder einen einzigen Verrat mit meiner Stimme begehen könne… und damit raubte sie mir die Gabe des Sprechens… die Welt meines Herzens verstummte...
Hoffnung…
Magie war es, die sich mir nie anvertraut hatte, die mich belächelte und letzten Endes zum schweigen verurteilte. Ich verlor jeglichen Sinn für die Zeit, die an mir vorbei rauschte. In mir tobte unglaubliche Angst, Verzweiflung, Hass und Missgunst. Fast hatte es den Anschein, dass man mich hier unten vergessen hatte bis auf den Menschen, der unter dem neuen Haus den Kerker hüten durfte. Er brachte mir jeden Abend etwas zu Essen und prüfte gelegentlich, ob meine Fesseln noch gut genug saßen bevor er sich an mir bediente. Ich lauschte den Festen, den Klagelauten, den Gesängen die sich mir Tag ein Tag aus aufzwangen… Stumme Tränen brannten gelegentlich in meinen Augen und die Nähe dieses Mensches war unerträglich… doch er war sich seiner zu sicher. Er trug eines Abends einen Behälter mit Wasser in meine Zelle um mich zu waschen, ich glaube ich war die sauberste Gefangene im ganzen Kerker. Ich fixierte ihn mit meinen grünen Augen und flehte ihn praktisch an. Er wurde skeptisch und fragte nach meinem begehr. Ich drehte mich etwas und zeigte ihm meine entzündeten Handgelenke und erneut traf ihn mein mitleidigster Blick, den ich jemals hätte aufsetzen könnte. Ich wusste um seine Schwäche für mich. Er zögerte doch letzten Endes hielt er mich für so gebrochen, dass er mich nicht mehr fürchten musste. Meine Ketten waren es, die ihm nachher die Luft nahmen und den Lebensatem aushauchten. Meine Hoffnung auf Freiheit wurde jedoch jäh unterbrochen. Man hatte mich auf der flucht hin bemerkt und man verfolgte mich quer durch die Wälder im Umkreis. Ich rannte auf eine Klippe zu… ich wusste das mein Ende nun endlich gekommen war… ich sprang. Meine Augen schlossen sich und ich lächelte voller Glückseeligkeit. Mein Albtraum endete hier, dieser Gedanke hatte mir unendlich gut gefallen. Gleißendes Licht drang durch meine geschlossenen Augenlider und zwang mich dazu zu blinzeln. Im Sturz tat sich vor meinen Augen ein Schlund auf, umrahmt von gleißendem Licht. Es verschlang mich und wirbelte mich durch eine Dimension, die ich nicht zu fassen vermochte. Ein schmerzlicher Aufprall ließ mich stumm keuchen. Meine Knochen fühlten sich ein weiteres mal zerborsten an. Nur langsam rappelte ich mich auf und versuchte mich zu orientieren. Ich lag in einer mir Fremden Stadt unter der Erde… meine Schritte führten mich die lange Treppe hinab und jene Gestalten die hier wandelten ließen mich wissen das dies nicht das Ende war… es sollte der Anfang sein… Großartig, denn schlimmer kann es ja nicht mehr werden… hoffe ich…
Sharilyns Tagebuch
Erster Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Es ist schlimmer! Ich bin jetzt schon einige Tage in dieser Hölle. Yazriina wird so langsam unangenehm, ich fürchte sie ahnt etwas. Das ich anderes Blut in mir trage ist ja nicht schwer zu sehen aber wenn sie dahinter kommt was für eines, wird es schwer. Jedes mal wenn sie mich sieht, überprüft sie meine Einstellung zu Lolth und mein Verhalten als Drow. Elfen jagen… als hätte ich nichts Besseres zu tun! Ihre Partnerin Delia kann ich noch nicht einschätzen, sie scheint die Ruhigere von beiden zu sein, was sie besonders gefährlich macht. Sie unterstellen mir Liebschaften mit Menschen, es überrascht mich aber nicht, dass sie so eingeschränkt denken. Ihnen zu sagen, dass sich ein Mensch an mir vergangen hat über Wochen hinweg als ich im Kerker war und ich darum nicht besonders gut auf Menschen zu sprechen bin, würde sie wohl nur belustigen. Diesen Spaß gönne ich ihnen sicher nicht, sollen sie weiter sprechen so lange sie noch können…
Rauvyl gab mir ihren Schutzschein, sie scheint mir eine Chance geben zu wollen aber auch an ihr ist etwas, was mich vorsichtig stimmt. Sie ist zwar immer stets direkt und benutzt schneidende Worte um ihre Härte zu beweisen… doch da ist noch etwas wo ich noch hinter kommen muss. Ihr gänzlich zu vertrauen wäre zu diesem Zeitpunkt nicht denkbar.
Valen musste einen Schlag einstecken, es hat mich doch etwas erschüttert wie er darauf reagiert hat… ist er mir ähnlicher als ich vermute? Ich kann auch ihn noch nicht so recht einschätzen aber irgendwo vertraue ich ihm…
Drake hat Dunkelbrunn verlassen. Es war das Beste für ihn und der Enklave. Er ist ritterlich und genau das passt nicht in so eine Welt… er wäre irgendwann eingebrochen. Gut dass es früher geschehen ist.
Ich habe Velim vor einiger Zeit kennen gelernt. Er wirkt autoritär und vielleicht ist es das, was ihn so interessant macht… ich weiß jedoch nicht wie er genau darüber denkt. Ich fürchte, dass ich mir die Finger verbrennen könnte aber das ist es mir wert.
Izz’nardryn will mir plötzlich helfen meine Stimme zurück zu erlangen. Ich fürchte, dass er mich mit einer Schuld an sich binden will, warum auch immer. Er ist mir nicht geheuer aber es hat letztes Mal unheimlich Spaß gemacht, ihm den Kiefer wieder einzurenken. Seinen Schrei werde ich nicht so schnell vergessen… Rache ist eben Süß.
Ich werde heute wieder an meinen See gehen, mal schauen welcher Elf oder Mensch mir heute in den Rücken schießen will. Ich hoffe, dass Eilistraee heute etwas gnädiger mit mir ist.
Erhelle die Finsternis…
Zweiter Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Tja, wie fange ich am besten an… ah genau das würde so hin kommen: Liebes Tagebuch… ICH HABE SO RICHTIG SCHEIßE GEBAUT!!!! Es fing ja eigentlich ganz gut an! Ich habe ein nettes Pläuschchen mit Rauvyl gehabt, später kam Valen dazu. Ich konnte ihm noch das geben, was Drake hinterlassen hat. Natürlich war es auch bei Rauvyl ein Spießroutenlauf, da sie mich nach meiner Gottheit gefragt hat aber ich bin mir sicher sobald sie es weiß werde ich keine Chance mehr in Dunkelbrunn haben. So hüllte ich mich in schweigen. Als wäre es auch etwas schweres dies zu tun für mich. Aber ich brach später mein Schweigen…
Später als ich noch mit Valen in seinem Gemach war, sprachen wir recht offen miteinander. Er erzählte mehr von sich und ich mehr von mir. Ich bekam jedoch auf einmal das unbändige Verlangen mich ihm gänzlich zu Zeigen. Ich verriet ihm was ich bin und wer meine Schutzgottheit ist. Ich war mir so sicher, dass ich es konnte… doch sein erst anherrschendes Schweigen brach jede Zuversicht in mir. Er fragte mich, was ich dort unten dann machen würde und warum ich nicht oben bei den Drow in den Wäldern sei. Meine Antwort war einfach, ehrlich und direkt. Ich fühlte mich dort bei der Enklave zugehörig und mich ihm verbunden. Er fragte weiter ob ich das noch immer sei, wenn er morden und foltern würde. Was soll ich sagen? Ich lebte selber lange genug auf diese Art und Weise, habe es selber schon getan nur der einzigste Unterschied würde sein, dass ich weder Freude noch Befriedigung dabei verspüren kann. Ich möchte ihm helfen und für mich gehört zu jener Zugehörigkeit oder auch Verbundenheit die ich zu ihm verspüre, dem gegenüber Akzeptanz zu zeigen was er ist und wie er ist.
Ich habe deine Lehren nicht vergessen meine Mondmaid…
„Sei immer freundlich, außer im Kampf gegen das Böse. Unterstütze Freude und Harmonie überall. Lerne und lehre neue Tänze und Lieder, so wie mit dem Schwert umzugehen. Sei freundlich zu Fremden, schütze die, die kein Heim haben, und gib den Hungrigen zu essen. Vergelte Grobheit mit Freundlichkeit. Vergelte Gewalt mit rascher Gewalt, so dass die, die sie auslösen schnell beseitigt sind und die Gefahr gebannt ist. Hilf Drow, die in Not sind und überbringe ihnen die Nachricht der Herrin "Dein rechtmäßiger Platz erwartet dich in den Reichen an der Oberfläche. Im Land des großen Lichts. Komm in Frieden und lebe wieder unter der Sonne, wo die Bäume und Blumen wachsen."
Nach deinen Lehren meine Herrin, wie könnte ich dann von meinem Wort zurück weichen? Hilf Drow die in Not sind… ich sehe ihn dort unten in großer Not und nicht minder ist jene Verbundenheit daran Schuld, dass es mich dort unten hält. Ich bin so oft es geht oben im schönen Reich. Er verehrt eine Gottheit die dir Feind ist doch ich denke, dass es funktionieren kann. Ich bitte dich meine Herrin mir diesen Weg zu gewähren und mich dabei zu unterstützen. Du geehrte Tochter des Corellon Laerthian, dem Schöpfer des Elfenvolkes und Araushnee, der einstigen elfischen Schicksalsgöttin, die später Lolth wurde, lass nicht zu tief die Angst in mein Herz, dass er mich verrät und vor den anderen bloß stellt, denn das erste mal fühle ich mich wirklich zu Hause…
Erhelle die Finsternis…
Dritter Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Es ist viel passiert, fast schon zu viel. Wo fange ich an? Valen hat sein Versprechen bis jetzt gehalten und lässt mich weiter bei sich sein. Es ist ein gutes Gefühl bis ich wieder in die harte Realität gezogen wurde. Es wurde ein Fest in der Enklave veranstaltet. Es war lustig, die anderen mal ein wenig näher beobachten zu können… zumindest bis zur Opferung. Sie brachten einen Elfen herein der furchtbare Angst hatte. Seine Schreie brachen mir das Herz und ich konnte nichts für ihn tun. In solchen Momenten zweifle ich stets daran, ob ich dir, meiner Herrin, wirklich gerecht werden könnte, ist es nicht minder meine Aufgabe die Schwachen zu schützen?
Ich blicke auf meine Hände herab und frage mich, ob sie wirklich etwas vollbringen könnten, was nichts mit versagen und Verrat zu tun hat. Darum frage ich dich, meine Herrin, warum schickst du mir jemanden wie Sinphalor, der mir näher kommt als ich es je zu träumen gewagt hätte? Habe ich das wirklich verdient? Ich will behaupten, dass uns etwas verbindet, anders als jene Verbindung die ich zu Valen verspüre. Als ich das Blut des Elfen trinken sollte, überkam mich Angst und Trauer. Ich konnte es nicht und würde es auch nie können, lieber lasse ich mich erneut aus Dunkelbrunn verjagen und stehe allein dar. Tue ich das nicht auch so? Nein, Sinphalor ist stets da wenn ich mal wieder am Scheideweg stehe und ist bereit mich aufzufangen. Ich erbitte deinen Segen für ihn, meine geliebte Herrin, lass nicht zu das irgendjemand es wagt ihn mir wieder weg zu nehmen. Ich fühle mich frei bei ihm und nicht minder bitte ich dich aus reinem Egoismus weil ich ihn nicht verlieren will… als Freund… denn mehr würde ich mich nicht wagen auszusprechen oder zu schreiben. Sein Herz gehört hier jemandem und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das er die Kraft haben wird auch dazu zu stehen. Wir sind sehr ehrlich miteinander, ungezwungen ohne Angst vor Verrat. Es ist ein tolles Gefühl und es schürt in mir das Verlangen, ihn einfach glücklich zu sehen und dazu gehört eben auch jene Person, für die er mehr empfindet. Ich würde dieses Geschöpf so gern kennen lernen, welches es schaffte ihn zu verzaubern.
Weißt du, meine geliebte Herrin, ich habe mein Schicksal in die Hände des Elfen Daryl gelegt um meine Stimme zurück zu bekommen. Ich würde so gern mit Sinphalor sprechen können. Ich weiß, dass wenn diese Tatsache jemals Dunkelbrunn erreicht, alles vorbei sein könnte aber dieses Risiko gehe ich ein. Wir haben ein Geschäft abgeschlossen und so er seinen Teil davon einhält, wird mir nichts geschehen. Elfen stehen für ihre Ehrlichkeit und für Ihr Wort das sie geben, wem könnte ich da mehr vertrauen als ihm? So er es bricht und ich wieder zwischen dem Licht und Dunkel wandeln muss, war es mir das wert. Ich bereue nichts, nicht einen einzigen Atemzug lang.
Gestern traf ich eine Elfe namens Na’riel. Sie sprach zu mir mit den Worten deiner Lehre und so gab ich mich zu erkennen. Es wäre falsch dich zu verleugnen und so stand ich zu dir, meine Herrin, kann ich nicht mit zwei Zungen sprechen wenn es um dich geht. Ich hoffe, dass sie meinen Wunsch respektiert und darüber stillschweigen bewahrt, ebenso wie Daryl. Sie beide fingen an sich über ihre Jagt zu unterhalten… ich wusste um was für eine Art von Jagt es sich handelte und so war ich nicht mehr gewillt, länger zuzuhören. Ich verließ jenen Ort am Meer und versuchte einen Weg zurück nach Dunkelbrunn zu finden. Leider hast du mich nicht gerade mit der Gabe der Orientierung gesegnet und ich lief geradewegs in ein Lager von Goblins. Ich tanze recht geschickt über die Leichen der von mir Darniedergestreckten hinweg. Spürte meine alte Kraft in meinem Blut erwachen und dann… dann verließ sie mich wieder. Schwer verletzt konnte ich fliehen und geriet noch in eine Gruppe von Echsen. Ich konnte sie täuschen indem ich im Schatten wandelte doch meine Kraft verließ mich schliesslich. Ich sackte an einem Baum nieder und fühlte mein warmes Blut auf meiner Haut, den Schmerz, der mich daran erinnerte, dass ich noch lebte. Die Welt verschwamm vor meinen Augen und mein Atem wurde schwer… und dann… dann tauchte jemand vor mir auf. Ich erkannte ihn kaum doch seine Worte waren eindeutig. Ich wollte auf ihn reagieren doch er wühlte schon in meiner Tasche ehe er aus einem Grund, der mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, von mir abließ. Eine zweite Gestalt trat ins Bild doch auch ihn vermochte ich noch nicht zu erkennen. Sie stritten um mich, um ihre Beute und dann erkannte ich die Stimme… tief in meinem Herzen wusste ich, dass er es war und kein geringerer. Der Drow verletzte mich mit seiner Waffe am Hals und ich spürte das Gift, welches sich schmerzlich in meinem Körper breit machte bis es dunkel wurde. Als ich meine Augen wieder aufschlug war ich mir sicher. Sinphalor hatte mich fort gebracht um mich zu versorgen und später ist er noch, selber am erfrieren und schwer verletzt, mit mir nach Dunkelbrunn zurück gekehrt und auch dort wich er nicht von meiner Seite. Ich bin ihm sehr dankbar und es tut mir noch mehr leid, dass er selber so verletzt dabei wurde. Erneut drang die Angst in mein Herz als ich ihm nicht helfen konnte… und wieder bleibt der Blick auf meinen Händen… die rein gar nichts tun…
Erhelle die Finsternis
Vierter Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Ich kenne jene Person in seinem Herzen, ich habe sie durch ihn selber wiedergefunden…
Feolan wird in letzter Zeit immer wieder schwer verletzt. Leider hörte er nicht auf meine Warnung. Ich werde ihm nicht mehr helfen können, so sich das nicht ändert. Ich bin ihm sehr dankbar für das, was er damals für mich tat, doch wenn er weiter so stur bleibt, ist jede Hilfe vergebens. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er den Tod sucht und herausfordert. Töricht aber es ist einfach zu erklären… Alle Menschen suchen trotz ihres eh schon kurzen Lebens die Gefahr, bis sie darin umkommen. Ich hoffe, dass er sich noch besinnt.
Eine neue Drow ist in der Enklave. Ihr Name lautet Yvonnel. Die erste Begegnung war nicht sehr erfreulich. Ich bin mir sicher, dass sie sehr gefährlich ist doch wird es die Kunst sein, jenes zu bändigen und nicht herauf zu beschwören. Die Spinne ist ihre Begleiterin… irgendwo tut sie mir leid ob dieser Tatsache. Ich durfte ihre Kunst schon kennen lernen. Um ehrlich zu sein bin ich nicht mehr so angehalten näheres hautnah zu erleben. Einmal reicht mir. Es war nicht sehr angenehm aber es scheint zu helfen. Ich bin ihre Aufnahmeprüfung für die Enklave… großartig aber es ist Valens Wunsch, welchen ich akzeptiere. Sie soll mich gänzlich gesund machen.
Ich sitze nun schon über einen Tag in diesen Gemäuern fest, Sinphalor musste auf eine Reise. Ich sorge mich sehr um ihn, auch wenn ich mir sicher bin, meine Herrin, dass du ihn mir zurück bringen wirst. Gerade erst gewonnen so schon wieder verloren. Eine weitere Prüfung? Ich werde sie durchstehen, meine Herrin. Meine Stimme gewinnt so langsam an Kraft auch wenn da noch etwas ist, was ich mir nicht erklären kann. Ich würde ihn so gern willkommen heißen wenn er zurück ist.
Erneut ist eine Stundenkerze rum, die Zeit vergeht Zäh wie der dickste Schlamm im Morast. Ob ich es wagen sollte? Mein Blick schweift zur Tür und die Sehnsucht erfasst mein Herz, wieder an meinen See zu gehen… Valen wird mich umbringen… was solls…
Erhelle die Finsternis…
Fünfter Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Wo fange ich an? Scheinbar stehe ich immer wieder vor diesem Problem… eigentlich hoffte ich, hier einfach nur Ruhe zu finden, doch diese Ruhe sieht wohl anders aus, als ich es mir wünschte.
Umrae, Taneth und Velim sind verschwunden. Rauvyl vermutete, dass sie zurück ins Unterreich sind. Sie ärgerte sich ein wenig, hatten sie doch große Aufgaben. Mein Blick auf meine Hände bleibt der Selbe wie zuvor. Ich hatte noch nichts vollbracht was der Enklave helfen könnte. Wieder einmal sah man mich wohl als nutzlos an. Ich muss gestehen, dass es mich doch etwas kränkte aber bei näherem Betrachten hatten sie nicht wirklich Unrecht. Ich war noch nie wirklich gut für Intrigen oder Folter zu gebrauchen. Außer für meine eigenen, aus egoistischen Trieben geführte Vorhaben. War ich doch mehr Drow als ich zugeben wollte? Valen war auch nun schon eine ganze Weile fort. Es machte mich Unsicher, dass ich ihn solang nicht sah.
Meine Stimme gewinnt Tag für Tag ihre alte Kraft zurück und dennoch war da etwas, was mich immer wieder dazu brachte zu schweigen. War der Fluch noch nicht ganz fort? Q’uarlurn würde sich meiner die nächsten Tage annehmen. Wie soll ich das auftauchen meiner Stimme nur erklären? Ich war letztens mit ihm und Rauvyl an der Oberfläche für ein Picknick… seltsam aber es war sehr schön. Sie gingen liebevoll miteinander um auch wenn immer wieder eine gewisse Distanz zwischen ihnen zu spüren war. Vielleicht täusche ich mich auch. Ich werde sie in ein Bild einfangen für die Ewigkeit…
Sinphalor kehrte unversehrt zurück auch wenn unser Wiedersehen am Anfang alles andere als schön war. Alles schien sich gegen uns zu stellen und endete mal wieder in einem Desaster… Herrin… so langsam habe ich das Gefühl das deine Prüfungen niemals enden werden aber ich werde sie meistern. Das bin ich dir schuldig. Er und ich verbrachten dennoch einige schöne Momente miteinander. Wir fanden sogar die Zeit uns zu unterhalten, wir bezahlten dafür mit Chaos aber man gewöhnt sich an alles. Sein Plan ging bis jetzt wohl auf… hoffen wir, dass es so bleibt…
Ich traf nach langer Zeit auch meinen guten „Freund“ Izz’nadryn wieder. Eigentlich war er sehr nett und umgänglich… ich ließ mich täuschen. Er stellte mir nach einem Vorfall nach und gab mir Dinge preis, die ich lieber nicht wissen würde. Ich bin mir sicher, dass wenn er mehr Wissen über mich erlangt, er einer meiner größten Feinde wird. Dabei fing ich tatsächlich an ihn zu mögen…
Feolan ist nun Sklave von Sinphalor… er war zu weit gegangen. Viel zu weit. Ich versuche ihm zu helfen doch wenn er nicht bereit ist sich zu ändern oder wenigstens so zu tun wird er hier sein Ende finden. Es wäre schade um seinen Freigeist. Mir sind die Hände gebunden… und so ruhen sie weiter ohne etwas vollbringen zu können. Vergib mir…
Sinphalor hält sich momentan in Weilersbach auf… ich suche seine Nähe wann immer ich kann auch wenn ich dafür mit meinem Blut bezahlen musste. Es wäre ein guter Weg gewesen zu gehen. Doch nein, ich liege hier über mein Buch und schreibe und dies habe ich niemand geringeren zu verdanken als Drake. Wieder einmal war er da um mich zu retten. Eine seltsame Wendung. Immer trafen wir uns, wenn einer von uns beiden am Rand des Todes tänzelte und sein auftauchen war nicht um eine Sekunde zu spät. Mein Blut hatte einen ausgehungerten Schreckenswolf angelockt und mit Drakes Hilfe konnten wir ihn bezwingen. Es tat gut ihn wohlauf zu sehen. Er wirkte befreit und unbekümmert. Wir wechselten einige Worte miteinander und er schenkte mir eine Kette mit dem Wappen seines Hauses. Ich ehre dieses Geschenk und bin ihm dankbar für das, was er stets für mich getan hat. Es erfüllt mein Herz mit Trauer, wenn ich daran denke wie ungerecht ich zu ihm war… durch meinen blinden Hass auf das Menschengeschlecht. Ich will lernen zu begreifen, dass nicht alle gleich sind. Ich war blind in meinem tun. Bin ich selber stets ein Außenseiter meines Volkes… jenes Wissen hätte mich dazu ermahnen sollen auch zu begreifen, dass es in anderen Rassen nicht anders ist. Ich bin Glücklich, ihn wohlauf zu sehen. Er hat das getan, was ich mir erhofft hatte… seinen Platz dort eingenommen wo er hin gehörte. Wir werden sehen wie er diese Chance nutzt…
Erhelle die Finsternis
Sechster Eintrag nach der Ankunft in Dunkelbrunn
Oh man… kann ich dazu nur schreiben… manchmal habe ich das Gefühl, es geht alles schief was nur schief gehen kann. Hin und zurück, die Geschichte einer Drow, die keine richtige Drow ist, sein kann, sein will. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie mir nur über den Weg laufen, weil sie ahnen, dass ich alles in meinen Memoiren festhalte. Fangen wir doch mal mit dem Tempusiten Leon de Tyrael an. Es wäre ja nicht so, dass er mich schon zweimal versucht hat umzulegen. Neeeein es kommt besser. Das letzte wirkliche Treffen mit ihm war mehr als skurril. Er entschuldigte sich bei mir für sein Fehlverhalten… hat er doch nur quer vor Hammerhütte rumgebrüllt, dass er weiß welcher Glaube der richtige von der Drow Sharilyn ist. Einen herzlichen Dank an die, die mir das Leben zur Hölle machen: DANKE!!! Dann sprachen wir über die Liebe… ja mein liebes Tagebuch du erfühlst meine Schrift richtig… über die Liebe… weia. Natürlich waren auch Rauvyl, Ilmryn und Sinphalor von der Partie als er dies rumbrüllte. Darauf hin konnte ich erstmal alles wieder hinbiegen.
Ganz ehrlich? Ich fasse mich kurz… es ist alles verdammt noch mal scheiße! Von allem abgesehen, dass scheiße ist, habe ich die Leitung des Handelshauses zusammen mit Belara und Izz’nardryn bekommen. Klasse, als kleine Stütze hat mir Valen noch Ilmryn an die Seite gestellt. Sinphalor musste eine kurze Weile fort und in dieser Weile ist noch mehr schief gegangen. Ich habe ein wenig Zeit mit Valen verbracht und uns verbindet viel… zu viel. Ich habe keine Ahnung wo mich mein Weg hinführen wird. Rauvyl legt mir nahe, mich lieber an einen Drow zu halten, jetzt wo alle wissen, dass ich mit Sinphalor zusammen bin. Kann man es nicht einfach akzeptieren? Was will ich überhaupt? Ja genau das! Meine Ruhe… meine Herrin… hasst du mich denn so sehr? Was habe ich getan? Sag es mir verdammt noch mal!
Manchmal zweifle ich daran, ob ich hier wirklich hin gehöre, ob ich dem Druck stand halte… aber ich denke, es ist lohnenswert für das zu Kämpfen was man will und das werde ich… dem kann sich jeder gewiss sein.
Rauvyl weiß nun auch mein Geheimnis, das Gute daran ist, dass ich noch Lebe. Sie spricht weiter mit mir und ich will behaupten, dass sie mit der Zeit eine gute Freundin geworden ist. Auch wenn sie etwas schwierig ist, habe ich sie sehr gern. Ich fühle mich wohl in der Enklave und will meine Familie… ja ich nenne sie Familie… nicht verlieren… aber auch Sinphalor will ich nicht verlieren und Valen und… ich sehe gerade einen Strick gar nicht mal weit von mir entfernt… irgendwo sehr reizvoll… oder nicht? ...
Erhelle die Finsternis
Notizen zu Personen in Seldaria
Sinphalor: Mein Herz und meine Seele auf dem Weg zwischen Licht und Dunkelheit. Er half mir Avarius gehen zu lassen doch hinterblieb keine leere... er nahm seinen Platz ein nach so vielen Jahren.
Valen Telfuin: Er ist dominant, autoritär und sanft zugleich. Ich rede gern mit ihm und genieße seine Anwesenheit.
Feolan Talwar: Ein sturköpfiger, eigensinniger, unfreundlicher Zeitgenosse. Dennoch bewunderswert, wie sehr er bereit ist zu kämpfen.
Drake Dunkelwyrm: Ritterlicher Mensch mit guten Ansätzen sein Leben auf dem rechten Pfad zu beschreiten.
Izz'nardryn Aun'tyrr: Ein absoluter Vorzeigedrow... gefährlich, überheblich und absolut gemein! Irgendwo mag ich ihn gerade desshalb, auch wenn ich ihn ebenso fürchte...
Rauvyl Rilynarn: Mannsweib mit Herz, auch wenn sie es nicht zeigen will.
Leon de Tyrael: Tempusit der mächtig einen unterm Helm hat. Aber sonst eigentlich ganz nett.
Maron: Naivchen die alles und jeden zum Freund haben will. Unter diesem Drang wird sie sicher einmal umkommen. Schade drum.
Sharilyns Mappe
Sharilyn trägt stets eine schwarze und abgenutzt wirkende Mappe bei sich, in der sie ihre Zeichnungen aufbewahrt. Alles was sie sieht und sie zu inspirieren scheint, fasst sie in Bilder.
Ihr Lieblingsbild ist jenes, was sie von Avarius und sich gezeichnet hatte, als sie trost in der Liebe zu ihm fand um alles überstehen zu können, was ihr bis dahin geschehen war. Jenes betrachtet sie oft in einsamen Stunden.
Auch andere Bilder von jenen, die sie in Seldaria kennen lernte, füllen langsam die Mappe...
Wie zum beispiel den Menschen Feolan, zu dem sie eine recht zwiespältige Beziehung zu führen scheint.
