Seldaria
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Geographie
Lage
Seldaria ist eigentlich ein recht dünn besiedeltes Land, wäre da nicht Fürstenborn. Ringsum umschlossen ist es im Norden vom Meer und im Süden vom Drachenkamm, einem Gebirge, das so hoch ist, dass auf seinen Spitzen stets Schnee liegt. Im Osten und Westen treffen dann jeweils Gebirge und Meer aufeinander.
Die Küstenlinie ist flach, weswegen Teile der Landschaft bei heftigen Fluten auch überschwemmt werden. Klippen sucht man an der Küste vergeblich, außer in der Gegend von Weilersbach. Allerdings ist es so, dass vor der Küste ein fast durchgängiges Riff ist, so dass man es technisch fast mit einer Lagune vor der Küste zu tun hat. Die meisten Wellen werden deutlich vor der Küstenlinie bereits gebrochen. Nur im Nordosten trifft die Brandung ungedämpft auf die Küste.
Einige Teile des vorgelagerten Riffs sind so hoch, dass sie kleine Inseln bilden. Und so findet sich vor der Küste eine Vielzahl kleinerer und größerer Inseln. Nur die wenigsten von ihnen sind je kartografiert oder auch nur betreten worden. Man munkelt von Schmuggler-Unterschlüpfen und Piraten-Stützpunkte, aber das alles lässt sich schwerlich herausfinden.
Regionen
Klima
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Nachbarländer
Die wichtigsten Nachbarländer sind die Südlande, welche südlich des Gebirges an Seldaria angrenzen, und Usa-Wha , ein Handelspartner in Übersee.
Geschichte
Die Frühzeit
Noch bevor Seldaria überhaupt als Land existierte: Die Wälder waren noch größer, nur vereinzelt gab es überhaupt Humanoide - feste Siedlungen gab es keine. Einige Elfen kamen vor nun schon über 3.500 Jahren und siedelten, ohne große Städte zu errichten und ohne sich groß zu vermehren. Über 1.000 Jahre ist es her, dass zum ersten mal Gnome gesichtet wurden. Diese gründeten später eine gnomische Siedlung namens Born, denn sie lag in der Nähe eines Bächleins und eines Sees. Die Menschen waren wohl inspiriert dadurch oder vielleicht war es auch einfach an der Zeit dafür, jedenfalls gründeten sich um diese Zeit herum auch die ersten menschlichen Siedlungen; keine langandauernden, keine großen. Manche Gnome meinen zu wissen, dass es in dieser Zeit auch Kontakt mit Zwergen gab, die aber viel zu beschäftigt Stollen gruben, als dass der Kontakt enger hätte werden können.
Etwa vor 800 Jahren begann die menschliche Entwicklung, sich zu beschleunigen. Es gab nun im Gebiet des heutigen Seldarias einige barbarische Stämme. Vor rund 400 Jahren zogen auch Menschen nach Born, der gnomischen Stadt. Schnell bildeten sie auch die Mehrheit der Bevölkerung, da sie sich deutlich schneller vermehrten. Konflikte zwischen Menschen und Gnomen gab es allerdings kaum welche.
Die Vereinigung der Barbaren
Diese ist eng verbunden mit der Person von Ardul, dem ersten des später berühmt werdenden Namens. Geboren wurde er vor nunmehr beinahe 350 Jahren (1033 TZ) in Born, der ursprünglich gnomischen, aber da schon menschlich dominierten Siedlung. Ardul wurde schnell zum Führer der Borner Menschen.
In einer Zeit zunehmender Überfälle aus den Südlanden, die zunehmend organisierter wurden, schlossen sich die wilden Stämme unter Arduls Führung zusammen. Es kam zu einem Krieg zwischen Arduls Streitmacht und den Heeren des Südens, wobei dieser Krieg früh zugunsten der Südlande entschieden schien, bis zur letzten Schlacht.
Die 'Schlacht der tausend Seelen' ...
... so sollte der Ort der letzten Schlacht später genannt werden. Aussichtslos schien die Lage, als Ardul und der kümmerliche Rest seiner Streitmacht sich den nun hoffnungslos überlegenen Heeren des Südens gegenüber sahen. Und dann geschah etwas, das man nur als Wunder bezeichnen kann: Unerklärliche Winde kamen auf - viele meinten, in ihnen das Rufen der Gefallenen zu hören. Auch ranken sich Gerüchte um das eingreifen eines Drachen in die Schlacht. Etliche der Südländer fielen über die Klippen; anfangs durch den Wind, später zunehmend durch die unweigerlich aufkommende Panik. Und so wandte sich das Blatt auf mysteriöse Weise. Umso strahlender kehrte Ardul nach Born zurück, nun als Herrscher Seldarias uneingeschränkt akzeptiert, das er nun gründete.
Fürstenborn ...
... war der neue Name, den Ardul nach seiner Fürsten-Krönung der ehemals gnomischen Siedlung Born gab. Die Stadt wurde ausgebaut, deutlich über Bedarf. Das Bevölkerungswachstum hielt nicht Schritt mit den Ambitionen Arduls. Und so ist es zu erklären, dass Ardul einige gnomische Magier mit der Lösung seines Problems beauftragte. Heraus kam das Weltentor, ein Portal, das den Zweck hatte, Menschen aus allerlei Gegenden nach Fürstenborn zu bringen; wo sich Ardul anschickte, ihnen eine gute Heimat zu bieten.
Der Magierkieg ...
... begann mit einer Manipulation des Weltentors, schon in seinen Ursprüngen. Ein bewusst eingewebter Konstruktionsfehler sorgte dafür, dass nicht nur anständige, rechtschaffene Leute direkt von der Oberfläche ferner Gegenden "weggefischt" wurden, sondern auch zum Beispiel Kreaturen des Unterreiches (Dunkelelfen und derlei). Nur verließen sie das Portal nicht in Fürstenborn, sondern einem zweiten, mit dem ersten verbundenen geheimen Portal. Nach und nach wurde der Strom solch dunkler Elemente in das Land natürlich bekannt, aber es verging durchaus Zeit, bis die Ursache gefunden war: die Sabotage des Weltentors.
Es war unumgänglich, dass es daraufhin zu einem Krieg kam, und zwar gegen den Erzmagier von Dunkelbrunn, wie sich die neue Gefahr im Herzen Seldarias nannte. Jahre des Krieges verwüsteten ganze Landstriche, radierten einige Siedlungen aus - eigentlich alle bis auf Fürstenborn. Auch hier kam es zu einer Entscheidungsschlacht vor Dunkelbrunn, einem Magierduell zwischen dem Erzmagier von Dunkelbrunn und dem Hofmagier Arduls, der das Weltentor erschaffen hatte. Dieses Magierduell konnte der Hofmagier für Seldaria entscheiden; der Hochmagier zu Dunkelbrunn aber starb damals wohl, vor rund 300 Jahren (1077 TZ).
Der Frieden ...
..., der sich anschloss, hält im Wesentlichen bis heute. Der Zustrom der Portal-Ankömmlinge stabilisierte die im Krieg arg geschundene Stadt, führte aber auch zu neuen Spannungen, allein schon aufgrund der kulturellen Unterschiede. Noch aber nahmen diese nicht überhand, denn Ardul und auch seine Nachfolger regierten mit Geschick und Umsicht. Zudem half, dass nach dem Tod des Erzmagiers auch der Einstrom von düsteren Gesellen endete. Es wurde gefolgert, dass das geheimnisvolle Portal und der Hochmagier aneinander gebunden sind und daher die Gefahr auf alle Zeiten gebannt war.
Nach Arduls Tod (1101 TZ) wurde der Name Ardul zum Beinamen eines jeden Fürsten, so groß war die Verehrung für den Helden und Landesgründer. Die Halblings-Siedlung Weilersbach entstand zu dieser Zeit und wurde später zum Stadtteil Fürstenborns, ebenso entstanden in dieser Zeit die Kanalisation, das Fürstenhaus, der Freie Tempel. Die Stadt und somit fast synonym auch das Land wuchs und gedieh.
Die Minengesellschaft 'Eiserner Turm' ...
... entstand aus einer Landschenkung Fürst Revil Ardul V (also dem 5ten Fürsten Seldarias) an einen Paladin-Orden. Alle Herrschaftsrechte über das Land wurden vor nunmehr rund 80 Jahren (1300 TZ) seitens des Fürsten für ein begrenztes Gebiet abgegeben; im Gegenzug schwor der Orden für alle Zeit Gefolgschaft und wacht seitdem über den Osten des Landes (und damit insbesondere Hammerhütte). Hoch angesehen war und ist der Orden bis heute, auch wenn dieses Ansehen einige Schrammen bekam in letzter Zeit.
Der Paladin-Orden stieß zufällig auf seinem Gebiet auf das einzige ausbeutbare Eisenvorkommen des Landes, was die Stadt davon erlöste, alles teuer importieren zu müssen; andererseits schuf dies aber eine neue Abhängigkeit gegenüber dem Eisenmonopol.
Der Bieraufstand ...
... führte zur Regentschaft der aktuellen Fürstin. Vor wenigen Jahren (1364 bis 1376 TZ) herrschte noch ihr Vater Taruk Ardul VII mit relativ harter Hand über das Land Seldaria. Ihm war das Weltentor und der entsprechende Zustrom von Neubürgern ein Dorn im Auge; nicht bezüglich ihrer Wirkung auf die Bevölkerungszahl, aber wegen den Auswirkungen auf die heimische, alteingesessene Kultur. Mit starren Beschlüssen sollte durchgesetzt werden, dass der fremdländische Einfluss auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens zurückgedrängt wird. Die Lage eskalierte, als dann zum Jahreswechsel 1376 Taruk auch noch das Bier verbieten lassen wollte (als fremdländisches Getränk). Die Einwohner mit Portalreise-Hintergrund waren inzwischen deutlich in der Mehrzahl und sie waren es vor allem, die sich das nicht bieten lassen wollten. Selbst Nicht-Biertrinkern war bewusst, dass es als nächstes einen Brauch erwischen könnte, der ihnen etwas wert war. Ein regelrechter Volksaufstand entzündete sich und erfasste immer größere Teile der Bevölkerung, bis Ardul , zum Abdanken gezwungen war, nachdem auch große Teile seiner Machtbasis in Verwaltung und Garde die Gefolgschaft aufkündigten. Seine Nachfolgerin wurde seine damals 6jährige Tochter Eleara, die bis heute regiert.
Die Aufständischen erzwangen zahlreiche Veränderungen. Natürlich wurden sämtliche Beschränkungen zurückgenommen. Hinzu kam, dass der absoluten Herrschaft des jeweiligen Fürsten ein System zweier Räte zur Seite gestellt wurde: einmal aus Amtsträgern und einmal aus gewählten Stadtteil-beauftragten. Außerdem wurde die Garde zerschlagen in einen zivilen und einen fürstlichen Teil, die heutige Stadtwache und Fürstengarde. Die meisten Verwaltungsbereiche unterstehen nun ziviler Führung. Das Fürstenhaus büßte also massiv an Macht ein. Die folgenden Jahre sollten allerdings zeigen, dass diese Entwicklungen auch Nachteile hatten, denn Fürstenborn verlor erheblich militärische Reaktionsgeschwindigkeit. Hinzu kommt, dass ein Kind wie die heutige Fürstin in den Ränkespielchen der Mächtigen sicher einen naturgegebenen Nachteil hat, egal wie gut die Ratgeber sind. Und auch Ratgeber können mit vergifteter Zunge sprechen.
Die Gegenwart ...
... ist letztlich das Resultat der Vergangenheit - so sagt man. Und das stimmt auch. Die Minengesellschaft ist in letzter Zeit härter geworden, unnahbarer, so erscheint es manchen; aber in den letzten Konflikten mit Orks und einigen von den Südlanden unterstützten Verbrechern stand sie fest an der Seite Fürstenborns. Gerüchteweise wurden Dunkelelfen gesichtet, und zwar welche, die erst in letzter Zeit kamen. Der Gedanke macht sich breit, dass das geheimnisvolle, zweite Portal wieder aktiv sein könnte. Was das wohl zu bedeuten hat?
Politik
Innenpolitik
Offiziell ist Seldaria ein Fürstentum, beherrscht von der Zentralgewalt in Fürstenborn. Allerdings schwankte die Macht der Zentralregierung stets erheblich.
Unter Fürst Ardul I war die Zentralgewalt allgegenwärtig und überall sowohl respektiert als auch gefürchtet. Unter Fürst Revil Ardul V war die Zentralgewalt beinahe ohne jede Kontrolle. Um überhaupt die Kontrolle außerhalb der Stadt zu sichern, sicherte sich Revil die Unterstützung eines Paladin-Ordens aus den freien Städten. Nur so ist wohl zu erklären, dass seitdem in einem Teil Seldarias seine Gesetze nicht mehr gelten, denn dem Paladin-Orden wurde ein ganzer Landstrich zu sehr vorteilhaften Konditionen verkauft; inklusive aller Herrschaftsbefugnisse.
Insbesondere dadurch, dass ebendieser Orden wohl zufällig auf eine sehr ergiebige Eisenader stieß und dass somit die teuren Importe wegfallen konnten, erholte sich die Zentralgewalt schrittweise unter Fürst Ragherys Ardul VI. Unter Taruk Ardul VII kam es dann zu den Ereignissen, die als Bieraufstand in die Fürstenborner und seldarianischer Geschichte eingehen sollten (dazu mehr unter Geschichte). Das Ergebnis war nicht nur eine neue Fürstin, sondern auch ein erheblicher Schlag für die Stärke der Zentralregierung.
Die Trennung zwischen bedingungslos treuer Fürstengarde und eher "republikanisch" gesinnter Stadtgarde, die Bestellung von Räten, welche in vielen Teilbereichen zumindest mitbestimmen können ... das alles führte zu einer Situation, in der Seldarias Macht recht fragmentiert ist. Tempelgarde, Fürstengarde, Stadtwache, der verbündete Paladin-Orden ... zusammen sicherlich eine bedeutende Macht, aber mit der Fragmentierung sank auch die Möglichkeit zu koordiniertem Handeln. Innenpolitik
Innerhalb Fürstenborns ist die Ordnung sehr stabil. Die Stadtwache hat die Lage zu jeder Zeit unter Kontrolle. Anders mag dies in Hammerhütte und insbesondere den Ländereien dazwischen aussehen, die allerdings nicht besiedelt sind. Seldarias Gesetze gelten innerhalb Fürstenborn uneingeschränkt, könnte man sagen, auch wenn es natürlich, wie in jeder Großstadt (Fürstenborn hat circa 15.000 Einwohner), Ecken gibt, die sich ihre eigenen Gesetze machen; in Fürstenborns Fall insbesondere im Hafenviertel, wo wohl Sahil ibn Kwasir mehr Macht halt als die offizielle Regierung.
An der Spitze Seldarias steht die erst 8-jährige Fürstin Eleara, welche dank ihres Alters noch nicht einmal den Beinamen "Ardul" tragen kann, der traditionsgemäß jedem Thron-Erben im Alter von 14 Jahren verliehen wird. Wie es zu diesem Namen kam, kann unter Geschichte nachgelesen werden.
Als Folge des Bieraufstandes (Geschichte) und des überstürzten Machtwechsels von ihrem Vater auf Eleara entstand ein System aus sich gegenseitig beäugenden Räten und Beratern. Manche meinen, dass die Stadt seitdem deutlich ungerechter und intriganter wurde als es in all den Jahren zuvor der Fall war, in denen der Herrscher die absolute Macht innehatte.
Außenpolitik
Nördlich, hinter dem Meer liegen etliche Stadtstaaten, deren Namen wohl kaum jemand alle aufzählen kann. Mit einigen dieser Städte besteht Handelskontakt. Alle sind sie aber für sich zu klein, um politisch relevant zu sein. Fürstenborn selber ist diesen Städten nicht ganz unähnlich, außer dass es mehr Hinterland hat. Einst gab es Bestrebungen eine Allianz der freien Städte zu gründen, die allerdings jeweils wieder scheiterten.
Einzig Usa-Wha ist im Norden als eine starke politische und militärische Macht bekannt, allerdings ist es eher isolationistisch veranlagt, also kein Aggressor. Aus Fürstenborner Sicht ist dieses Land exotisch. Der selbstauferlegte Isolationismus Usa-Whas geht so weit, dass sie nur einen einzige Stadtteil für Fremde öffnen, sozusagen ihr Nadelöhr zur Welt.
Aus Fürstenborner Sicht fiel Usa-Wha nur zweimal auf. Einmal kürzlich, als der erste Handelskontakt hergestellt wurde: Fürstenborns Lieferung bestand in erster Linie aus landwirtschaftlichen und gnomischen Erzeugnissen; im Tausch erhielt Fürstenborn dafür ebenfalls in erster Linie landwirtschaftliche Erzeugnisse und etwas Schmuck.
Das andere Mal war, als der Vorgänger der gegenwärtigen Fürstin, ihr Vater Taruk Ardul VII, bei der Wahl seines Exil-Ortes ausgerechnet für Usa-Wha entschied, nachdem er zum Abdanken gezwungen wurde (Geschichte) - und noch mehr, als schon am folgenden Tag ein Schiff aus Usa-Wha eintraf, um den Exilanten abzuholen. Damals hielt sich einige Monde das Gerücht, dass Magie im Spiel sein musste, aber schon bald löste das eine Stadtgespräch das andere ab.
Südlich des Drachenkamms hingegen, der sehr eindeutig als Wetterscheide fungiert, herrschen vollständig andere klimatische Bedingungen. Die feuchte Seeluft fällt aus und überhaupt verirren sich kaum Wolken über die weiten Steppen der Gegend, die für den typischen Seldarianer lediglich "die Südlande" heißen. Die Südlande sind, ein kulturloser, uninteressanter und lebensfeindlicher Fleck, so ist Volkes Meinung. Wilde, unzivilisierte Stämme blutrünstiger Horden bekriegen sich und alles Fremde - ohne jeden Sinn und Verstand.
Alle Informationen über das Land sind sehr bruchstückhaft, zu großen Teilen sind es wahrscheinlich stark übertriebene Berichte von Abenteurern. Direkt hinter dem Drachenkamm ist eine weite Wüste, soviel scheint recht klar zu sein. Die Temperaturen sollen tagsüber auf unerträgliche Höhen steigen, nachts hingegen soll es unerträglich kalt sein. Was hinter der Wüste ist .... es weiß eigentlich niemand. Den Gerüchten nach, auf die kaum jemand etwas gibt, soll es fern im Süden ein Gebirge geben, gegen das selbst der Karatas wie ein alberner Hügel wirkt, als höchster Berg des Drachenkamms.
Außenpolitische Beziehung gibt es keine zu allen Gebieten jenseits des Drachenkamms, zumindest keine, von denen die Bürger etwas wüssten. Klar ist nur, dass die Südländer die Erbfeinde Seldarias sind. Schon Fürst Ardul I musste gegen sie kämpfen. Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Wenn man wüsste, wem man eine entsprechende Botschaft überbringen könnte, dann würde man noch heute den Südlanden den Krieg erklären.
Wirtschaft
Die Wirtschaft Seldarias ist normal ausdifferenziert.
Mit landwirtschaftlichen Gütern ist man gut versorgt, ebenso mit dem alltäglichen Bedarf. Nur der Eisenmangel war stets ein Problem, dem erst über Importe und nun mit dem Quasi-Monopol des Eisernen Turmes begegnet wurde. Dadurch wurde Seldaria zum Eisenexporteur, nicht nur Importeur. Da die Minenkolonie über keinen Zugang zum Meer verfügt, laufen die entsprechenden Transporte zumeist über Fürstenborn.
Störend auf die Ökonomie wirkt sich wohl nur aus, dass Seldaria tendenziell ein recht langgestrecktes Land ist, mit viel Raum zwischen den Siedlungen und die Straßen dadurch leichte Ziele für Monster und Wegelagerer sind. Zu einer flächendeckenden Sicherung des Warenverkehrs ist gegenwärtig niemand in der Lage, auch weil zugleich Piraten den Schiff-Verkehr heimsuchen; diese scheinen stets sehr gut informiert zu sein, welche Handels-Flotten oder einzelne Schiffe ohne ausreichenden Begleitschutz unterwegs sind und welche Schiffe eher ungünstige Ziele wären.
Das der Fürstenborner Küstenlinie vorgelagerte Riff in erster Linie ein Fluch, denn es behindert die schwersten aller Schiffe. Daher ist der Seehandel diesbezüglich sehr eingeschränkt. Metall zum Beispiel, das bis vor wenigen Jahrzehnten noch eingeführt werden musste, musste preistreibend in relativ geringen Mengen herangeschifft werden. Immer mal wieder gab es Pläne, eine der größeren Inseln zu einem Hafen-Stützpunkt auszubauen und dort die Umladung auf schmalere Schiffe zu erledigen, die dank weniger Tiefgang sicher die Lagune befahren können.
Bevölkerung
Das Fürstentum Seldaria ist ein kleines Land, dessen Bevölkerung zum größten Teil aus Menschen besteht, die sich in zwei bewohnten Ortschaften niedergelassen haben: Fürstenborn und Hammerhütte. Die Stadt Fürstenborn prägt das Land mit um die 15.000 Einwohnern; dort befindet sich auch der Sitz des Herrscherhauses. Das kleinere Hammerhütte ist ein Dorf mit wenigen 100 Einwohnern und liegt recht weit entfernt im Osten.
Trotz seiner geringen Bevölkerungszahl erstreckt sich das Fürstentum über ein recht weites Gebiet. Ein großes Waldgebiet und ein Gebirge mit mächtigen Bergen liegt zwischen den beiden Ortschaften und sichert das Land recht gut gegenüber seinen Nachbarländern nach Süden ab. Die innere Sicherheit macht mehr Probleme: durch die Weitläufigkeit des Landes ist Fürstenborn und seine Garde hoffnungsvoll damit überfordert außerhalb des normalen Einzugsgebiet der Stadt Sicherheit für Wanderer und Karawanen zu gewährleisten, wenngleich sie fest entschlossen dazu ist. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Land unzählige "Einwohner" hat, die in keiner Bevölkerungsstatistik auftauchen würden: Elfen, Feen, Orks, Oger, Trolle, Blutwölfe, Dunkelelfen - die Vielfalt ist grenzenlos... und nicht jeder dieser unregistrierten "Einwohner" Seldarias ist willkommen, wie man sich vorstellen kann.
Durch das Portal in der Fürstenborner Magierakademie steigt die Einwohnerzahl Seldarias stetig.
Religion
Außerhalb von Seldaria sind die Alten Götter unbekannt, aber auch dort sind sie bei den meisten schon in Vergessenheit geraten oder wurden von den vielen Göttern der Neubewohner verdrängt. Trotzdem sind sie für die Gläubigen immer da und werden es immer sein. Sie sind namenlos und unterscheiden sich von den Göttern Faerûns, die viele der Portalankömmlinge mit gebracht haben. Ihr Glaube steht für die beseelte Natur und für die Natur als Ganzes. Ihre Anhänger spüren die Gegenwart ihrer Götter in der Natur um sie herum ohne ihnen Namen zu geben oder ihnen eine bestimmte Gestalt zu zuweisen. Sie glauben daran dass alles einen Sinn hat, was ihre Götter tun.
Sprache
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Kultur
Sport
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