1382-11-16 - Der Fluch Teil 2
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Aus dem gedanklichen Tagebuch von Rauvyl.
Der Anhänger des Krontar
- Die Stimme in unseren Köpfen... in den Köpfen von Delia, Jadiira, Q'arlurn und Liriel trieb uns an. Und offenbarte uns das ein oder andere. Er hatte sich in unserem Körper, unserer Seele festgesetzt, und verschlang sie nach und nach. Und dies würde so weiter gehen, bis wir ihn befreit hatten... oder er unsere Seelen vollends verzehrt hat. Das war keine sonderlich gute Nachricht, könnte man behaupten.
- Wir mussten ihn also befreien... oder besser, wir müssen ihn befreien. Dazu müssen wir einige Artefakte auftreiben. Den Anhänger des Krontar, Das Schwert des Pron, den Kelch des Blutes und den Dolch von Jlk'shaun. So weit so gut, nun müssen wir nur noch herausfinden, wo die Sachen sind. Der Dämon... Tar'aceg mit Namen, kann die Nähe dieser Gegenstände offenbar erspüren, und angeblich liegt ihm auch etwas daran, dass wir nicht scheitern... immerhin will er ja befreit werden, nicht wahr?
- Und wie es der Zufall so wollte, konnte das Ding auch direkt eines der Artefakte aufspüren, recht in der Nähe. Den Anhänger des Krontar. Er erzählte uns, dass primitive Rassen diesen Anhänger oft als Verzierung eines Schreines oder ähnliches nutzten, als Symbol großer Macht, welches Anbetungswürdig war. Also mussten wir nur noch dieses primitive Volk suchen, und ihnen das Artefakt abnehmen. Ein leichtes also für uns.
- Wir durchstreiften also das Land, ein wenig panisch, ein wenig taub, noch immer schwer zu fassen, welches Schicksal uns ereilt hatte. Noch waren wir nicht ganz in der Lage, die Konsequenzen des Ganzen zu erahnen. Die Stimme in unseren Köpfen blieb nicht stumm, kommentierte unser Tun, unsere Worte, und einfach alles um uns herum. Vor allem aber treibt er uns an, dass wir endlich die Artefakte suchen sollen.
- Schließlich fanden wir die Behausung der Klingenwesen. Im Rausch, oder Wahn, oder... ich weiß nicht einmal genau, was uns antrieb, aber wir fuhren unter sie wie die Selvetargtlin unter die Feenelfen. Und als alle, die wir nicht getötet hatten, geflohen waren... nahmen wir uns den Anhänger von ihrem primitiven Altar mit unseren blutigen Händen. Der erste Erfolg. Nur klang das Lachen in unserem Kopf dennoch nicht so, als ob wir uns freuen sollten, und hinterließ einen sehr schalen Nachgeschmack...