1379-07-12 - Letzte Gedanken eines Duergar

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Tagebucheintrag von Udukar, dem Duergar

Nachdem ich mich in die eingetopften Pilze auf dem langen Gang erleichtert hatte, hörte ich das vielfache Wispern aus dem Magolven-Tempel. Hah, sie heckten was aus. Da musste man nachschauen und so trat ich vorsichtig ein, zu meiner Erleichterung noch zwei seiner Volksgenossen dort vorfindend. Nachdem man sich, selbstverständlich leise, eine Weile über die schreckliche Tempelarchitektur geärgert hatte, war auf einmal so eine Art Zischen zu vernehmen. Sofort kam ich auf die Idee, die Verfugungen dieses Raumes zu untersuchen. Magolven konnte man nicht trauen, erst recht nicht in bautechnischer Hinsicht. Plötzlich schrie eine von den jungen Drow und auf einmal rauschte die ganze Bande zur Tür. Um ein Haaer hätten wir sie in einen Kampf verwickelt und alle getötet, aber uns erschien es klüger, erstmal abzuwarten, wo die so schnell hinwollen. Wir erkannten aber die wilde Panik in ihnen, die wir dann noch verstärkten und sie Axt-auf-Schild-Klappern noch verstärkten. So trieben wir sie vor uns her, durch die Gänge. Murgmal. Heute sollte es geschehen, endlich würden wir die Rebellion anzetteln und sie alle töten. Alle Drow brachen dann eine Tür auf und lieferten sich Kämpfe im Inneren des erst kürzlich freigelegten Raumes. Gemeinsam kamen wir auf die grandiose Idee, die Drow einzumauern. Sollen sie doch da drin verhungern und uns allein den Stützpunkt überlassen. Gesagt, getan, wir mauerten also den Eingang zu, während die Drow abgelenkt waren. Dann erwachte eine Riesenstatue zum Leben und Panik brach unter den feigen Drow aus. Bafur bemerkte noch, dass er angesichts dieses Monsters ziemlich froh war, dass wir ja nicht im Raum bei den Drow waren .... doch irgendwie haben wir wohl einen klitzekleinen Fehler gemacht und uns versehentlich mit eingemauert. Bafur bezahlte diesen Fehler mit dem Leben, denn die Statue fraß ihn ... wobei wir unter normalen Umständen natürlich das Monster zusammen besiegt hätten, aber die ganzen flüchtenden Drow machten einen ganz verrückt. Irgendwie gelang es den Drow, unsere Zumauerung der Tür wieder zu entfernen, schließlich waren wir auch noch nicht ganz fertig und hinaus in den Gang zu flüchten. Wir folgten ihnen, um sicherzustellen, dass sie keine Dummheiten anstellen ... leider bleib da keine Zeit, die belebte Statue zu erschlagen. An der dritten Tür bekam ich noch mit, dass sie irgendjemanden opfern mussten, um weiterzukommen.

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