1379-06-14 - Wie wird man Adept?

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== Tagebucheintrag von Kristos Mios ==
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Kristos saß auf seinem Bett, der Arm schmerzte. Dorn, dieser Wahnsinnige. Gerade kam wieder der Heiler und befestigte die Schlaufe an seinem Arm. "Au, das tut weh, pass bitte bischen auf", grummelte Kristos vor sich hin. Er war sauer. Nicht wegen den Schmerzen, die würde er überstehen. Sondern wegen dem, was geschehen war. Er hatte sich alles sehr gut zurechtgelegt. Monate hatten die Vorbereitungen gedauert, fast ein halbes Jahr arbeitete er nun darauf hin. 3 Gruppen hatte er geplant. Eine Gruppe sollte mit dem Adepten Graubart gehen. Dies war Dorn, Astor und er selber. die zweite bestand aus dem Assasinen, Parat und der Drowpriesterin Irae. Diese sollten den Adepten Sausewind in die Falle locken. Und Gruppe drei waren die Druiden, Wesen des Waldes, mit Augen und Nasen, die jede Veränderung rochen. Kristos wusste, dass der Adept Sausewind noch jemanden dabei haben würde. Aber hätte Kristos gewusst, was geschehen würde.... Wer weiß, was dann passiert wäre. Anfangs schien alles nach Plan zu gehen. Der Adept Graubart war pünktlich, sie verschanzten sich hinter einem Gebüsch und blickten zu Irae hinab, welche den Adepten Sausewind in Empfang nahm. Doch da setzte das Unheil ein. Das Unheil womit Kristos nie gerechnet hätte. Wie bei allen Göttern, hätte er das vorhersehen können? Er,d er Erkenntnismagier, aus getrickst von einem ... einem halben Kind. Kristos kochte innerlich. Er blickte neben sich, wenige Liegen entfernt, da lag er. So klein, so zerbrechlich. Bewusstlos, kaum in der Lage zu Atmen, mit schweren Verbrennungen. Dies war ihr Werk gewesen. Aber er war selber Schuld. Er war aufgetaucht mit einem Slaad. Einem Wesen, geboren aus reinem Chaos, einem Wesen aus einer anderen Welt, einer anderen Zeit. Ein fürchterlicher Gegner, selbst für jene braven und tapferen Helden,w welche sich versammelt hatten. Das Ohr der Spinne machte ihrem Namen alle Ehre. Sie zeichnete sich als geübte Verhandlungspartnerin aus, schafft es sogar, den Adepten zum Kristall zu locken. Jenem Kristall, den Kristos gemeinsam mit einigen anderen aus dem Magierturm gestohlen hatten. Die Springerin hatte ihn damit für seine Arbeit bezahlt. Und Kristos wusste, wie sehr der Adept ihn haben wollte. Wie sehr es seinen Ruf steigern würde. Parat und der Assasine warteten schon im Schatten der Ruine auf ihren Einsatz, alles war geplant, alles war bereit. Kristos hatte nach seinem Dolch gegriffen. Ein Blick zu Astor und Dorn, und es war bereitet. Als der Adept sich der Kiste näherte, schlugen sie zu: einige wenige schnelle schnitte und er verging, hacuhte sein Leben aus, starb in Kristos Armen. Kristos Dolch leuchtete, als die Seele den Körper verließ und in den Kristall gesaugt wurden, den er einst von Hert Regenwetter, dem alten Nekromanten, für seine Hilfe bekommen hatte. Doch beim Kristall ging etwas schief. Der Slaad und der Adept Sausewind zeigten sich zäher und um vieles mächtiger als erwartet. Ein kleiner Fehler, ein kurzes Luft holen war genug. Ein gellender Schrei, und der Slaad stürzte sich auf Parat und den Assasinen. Es wäre wohl ihr ende gewesen, doch Es gab noch andere unter diesen tapferen Kriegern. Astor, Meister der Doppelklinge, schoss aus dem Rücken des Monsters hervor, und rammte ihm seine Waffe in den Leib. Als er merkte, das es eine Falle war, bediente sich der Adept jener schwarzen Magie, welche ihm auch jenes Amt eingebracht hatte. Aus den ebenen holte er sich ein Wesen zur Hilfe, dessen Kräfte so andersartig schienen und so schrecklich, wie man es nur aus Geschichten kennt. Die Luft verdichtete sich, veränderte sich. Und sie wurde zum Eigentlichen Feind. Erbarmungslos hämmerte sie auf Dorn, den tapferen ein. Er versuchte sich zu wehren, schlug mit seinem schweren Kampfhammer, welcher gewohnt war, ganze Schädel mit einem Schlag zu zerschmettern, auf jenes Wesen. Doch der Hammer sauste ins Leere. Wie teuflisch jene Magie sich erwies. Wie sollte man ein solches Wesen verwunden, das aus nichts bestand, denn aus Luft? Ein Windschlag nach dem anderen traf den tapferen Recken, fegte ihn fast von den Füssen. Doch der Wille jenes Mannes zeigte sich noch erbarmungsloser als der Hammer. Immer wieder versuchte er sein Glück. Doch nicht nur hier, auch etwas weiter entfernt, kam es zum Kampf. Der Adept Sausewind war misstrauisch geworden. Kristos hatte es nicht erahnt, nicht gewusst. Wieder streifte sein Blick den verletzten Körper, keine 10 Meter von ihm selber entfernt. Wie einfach wäre es jetzt, ihm die Gurgel um zudrehen. Er hatte die Garde informiert. Und diese hatte einen ganzen Zug geschickt, um den Kristall und den Adepten zu beschützen. Mutig versuchten die Jäger des Waldes, das Rudel, sich gegen die Streiter der Fürstin zu schlagen. doch jene waren Berufssoldaten, der Kampf steckte ihnen im Blut. Sie kannten nur den Kampf und den Dienst an der Krone. Wie eine Woge brandeten immer neue Wellen von Wölfen an die Schilder der Soldaten. doch jene Standen, wie Klippen in der Brandung. Blitze zuckten vom Himmel, Schlingpflanzen schossen aus dem Boden. doch sie wussten um ihren Auftrag, um ihre Pflicht. Schritt um Schritt kämpften sie sich vorwärts, erbarmungslos. In der Zwischenzeit versuchten die wackeren Helden irhe Kräfte zu bündeln. Irae und Kristos unterstützten die beiden Krieger Astor und Dorn, so gut sie vermochten. Parat und der Assasine taten, was sie konnten. Und siehe da, gemeinsam, mit einer Mischung aus Magie und Kraft, wie in einem Ballett der Gewalt, gelang es ihnen, die beiden Monster aus den Ebenen, jene gestalten von überirdischer Macht, zurückzudrängen und in ihre Heimat zu entsenden. Leider reichte die Ablenkung, dass der Adept entkommen konnte. Nicht einmal die Blitze aus Kristos Hand, noch die Feuerbälle konnten ihm den Rest geben. Sogar hatte er noch genug Kraft, eine Barriere zu erschaffen, die Soldaten vor der Magie der anderen zu schützen. Und so machte sich jenes feige Pack auf den Weg zurück, zurück in die Sicherheit, zurück dorthin, wo sie geschützt waren. Kristos und die Druiden bedachten sie noch mit vernichtenden Zaubern auf ihrem weg zurück, doch konnten sie nicht gehalten werden. Doch reichte es aus, dem Adepten die letzten Kräfte zu nehmen. Doch er war in Sicherheit. Vorerst. Doch der Plan war schief gegangen. Kristos nahm das Zauberbuch von Graubart an sich, und übergab dessen Leiche an die Druiden. der Kristall wurde in Sicherheit gebracht. Jetzt musste noch eines getan werden: Es musste sichergestellt werden, dass Kristos nicht in Verdacht geriet. Kristos schloss die Augen. Er sah Dorns Gesichtsausdruck vor ihm, als er an dessen Arm zog, als er ihm den Arm ausriss, als die Knochen splitterten. Diese wahnsinnigen Schmerzen. Fast wäre er bewusstlos geworden, doch er konnte standhalten. So saß er nun da, blickte zu Sausewind, lies sich die Knochen verbinden vom Heiler. Aber bald würde sein Tag kommen. Er würde jetzt zu Arren Bannweber gehen können ..... ....eine Stelle als Adept war frei.

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